Frühlingsfest lockte mit Experimenten und Aktionen ins Wassererlebnishaus

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Tiere im Wasser: Anouk (8, von links), Matin (2), Arman (5) und Rania (6) waren ganz angetan von den kleinen Molchen im Aquarium.

Fuldatal. Wie funktioniert die Energie, die durch Sonnenlicht oder Wasserkraft gewonnen wird und wie leben Molche und Schnecken? Diesen und vielen weiteren Fragen rund um die Natur konnten die Besucher des Frühlingsfestes im Wassererlebnishaus in Simmershausen nachgehen.

Im Rahmen der hessischen Naturschutzerlebnistage hatte der Förderverein Umweltbildung Fuldatal für Samstag zu einem Spiel- und Erlebnisfest eingeladen.

Hunderte Besucher – vor allem Familien mit Kindern – tummelten sich rund um das Wassererlebnishaus, um allerlei Interessantes zu Themen wie Grundwasser, Energie und Natur zu erfahren. „Für die Kinder gibt es eine Rallye, bei der sie an verschiedenen Stationen Fragen auf einem Laufzettel beantworten müssen“, erklärte Leiter Klaus Memmen. Außerdem konnten die Jüngsten allerlei Wasser- und Energieexperimente machen, Nachtpfauenaugen beim Schlüpfen zuschauen und Tiere, wie Schnecken und Kaulquappen im Wasserzoo beobachten.

Experimentierfreudig: Simon (9, links) und sein Bruder Philipp (10) testeten an einer Station, wieviel Kraft das Wasser hat.

Anouk (8), Matin (2), Arman (5) und Rania (6) waren begeistert von den Molchen, die lustig in einem kleinen Aquarium hin und her schwammen. Dabei lernten sie auch, dass die kleinen Kerlchen insgesamt acht Finger haben. Dies war nämlich eine der Fragen, die die Kinder an dieser Station beantworten mussten. „Ich finde die Veranstaltung für Kinder sehr gut“, sagte Atoosa Kashani. Hier könne man viel über die Natur und Umwelt lernen, so die Mutter.

Während die Eltern es sich an lauschigen Plätzen gemütlich gemacht hatten, ließen ihre Sprösslinge Wasserfontänen mit ihrer Muskelkraft in die Luft schießen oder versuchten im Teich kleinste Wassertiere zu entdecken.

Außerdem gab es eine Blumentombola, die Kinder-Uni und einen Büchertisch. Das Fest sei ganz toll, fanden Simon (9) und Philipp (10). Besonderen Spaß hatten die beiden Brüder beim Kaulquappen fischen. „Wir wollen den Besuchern die Natur und ein bewusstes Leben näher bringen“, erklärte Klaus Memmen. Aus diesem Grund sind die meisten Ecken des Grundstücks auch eher verwildert. „Natur ist nicht der fein gemähte Rasen“, betonte Memmen. Das hier sei die Natur, die einer Vielzahl von Tieren einen natürlichen Lebensraum bietet, sagte er.

Frühlingsfest im Wassererlebnishaus Simmershausen

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