Erschließung des Baugebiets „Auf der Treber“

Fuldatal: 58 Wohneinheiten sind geplant

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Bagger sind schon im Einsatz: Das neue Baugebiet „Auf der Treber“ in Fuldatal wird gerade erschlossen.

Fuldatal. Noch glänzt der ehemalige Sportplatz in sattem Grün. Doch kaum einen Steinwurf entfernt gräbt sich die Schaufel des Baggers der Firma Bommhardt aus Waldkappel in die Erde.

Er zieht einen Graben für die neue Wasserleitung durch die inzwischen gesperrte Straße „Auf der Treber“, die als Baustraße hergerichtet wird. Hier werden auch die Ver- und Entsorgungsleitungen für das gleichnamige neue Baugebiet verlegt. Bis Oktober soll dessen Erschließung fertig sein. Auf 48 Bauplätzen können dann 58 Wohneinheiten errichtet werden. Die Vermarktung solle unter der Regie der Gemeinde Fuldatal im dritten Quartal, also im Sommer oder Frühherbst, beginnen, teilte Martin Knopp, Fachbereichsleiter der Gemeinde Fuldatal, mit.

Die Gemeinde investiert 1,7 Millionen Euro. Die Erschließung geschieht in zwei Etappen: Im ersten Schritt werden die neue Straße „An den Lindenbäumen“ mit einem Wendehammer auf dem ehemaligen Sportplatz gebaut und in diesem Bereich sämtliche Versorgungsleitungen und Kanäle erneuert. Dann sind die Leitungen im Dreieck von Niedervellmarscher Straße, der Straße „Auf der Treber“ und der Schulstraße dran. Denn die vorhandenen Leitungen sind alle zu klein dimensioniert und marode. Zur B 3 hin wird ein Lärmschutzwall für die späteren Bewohner des Baugebiets errichtet.

Die dritte Etappe beginnt erst nächstes Jahr: Dann werden im Abschnitt der Straße „Auf der Treber“ zwischen Schul- und Friedhofstraße sämtliche Leitungen ausgetauscht und Hausanschlüsse erneuert, dabei kommen auf die Anlieger Kosten zu. Eine Reihe von Hausanschlüssen seien marode, sagte Knopp. Im Zuge dieser letzten Bauetappe werden dann auch die Straßen des neuen Baugebiets endgültig hergestellt.

Glasfaser bis ins Haus

Laut Knopp wird die Telekom Glasfaser bis in die Häuser legen. Die Bewohner können sich also über ultraschnelles Internet freuen, ebenso über eine moderne LED-Straßenbeleuchtung. Ob auch beim Kaufpreis bei den Bewerbern Freude aufkommt, wird man sehen. Der Preis werde von der Gemeinde noch kalkuliert. Klar sei, dass die vorausgegangene Bodenerkundung auf dem ehemaligen Zechengelände „sehr teuer“ gewesen sei. Dabei wurden unter anderem jede Menge Schlackenreste gefunden, dazu Bergbau-Schrott und Wehrmachtshelme. Mit der Vermarktung des neuen Baugebiets werde jedenfalls die hohe Nachfrage nach Bauplätzen in Fuldatal nicht vollständig befriedigt werden, meinte Knopp.

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