Kampfmitteluntersuchungen sind abgeschlossen

Keine Blindgänger auf der Bundesstraße 3 bei Fuldatal gefunden

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Keine Blindgänger gefunden: Feuerwerker Thomas Gierschke von der Geo Tech Kampfmittelfirma hat in den vergangenen Wochen an der B  3 zwischen Fuldatal-Simmershausen und -Wilhelmshausen Verdachtspunkte geprüft. Das Bild entstand am 17. September 2015.

Fuldatal. Die seit Mitte August des Jahres laufenden Kampfmitteluntersuchungen auf der B 3 zwischen Simmershausen und Wilhelmshausen wurden am Freitag abgeschlossen.

Bei den umfangreichen Untersuchungen wurden keine Bomben- oder Munitionsfunde gemacht. Das teilte Horst Sinemus, Pressesprecher von Hessen Mobil, mit. Lediglich Munitionsreste und Teile von Granaten wurden laut Sinemus gefunden und ordnungsgemäß entsorgt.

Beide Fahrspuren wieder frei 

Horst Sinemus

Im Laufe des gestrigen Tages - und damit zwei Wochen früher als zunächst geplant - wurde die bestehende abschnittweise halbseitige Verkehrsführung wieder aufgehoben. Beide Fahrspuren der B 3 stehen den Verkehrsteilnehmern dann im gesamten Streckenabschnitt wieder komplett zur Verfügung. Die ursprünglich in diesem Jahr geplante Fahrbahnsanierung der B 3 zwischen Simmershausen und Wilhelmshausen wird aufgrund der umfangreichen vorbereitenden Maßnahmen im kommenden Jahr nachgeholt. Die Aufgrabungspunkte in der Fahrbahn wurden deshalb zunächst lediglich „provisorisch“ verschlossen, so Sinemus.

„Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für dadurch möglicherweise entstandene Unebenheiten im Fahrbahnbelag“, sagte der Pressesprecher.

Die Arbeiten waren notwendig geworden, nachdem eine im Rahmen der Planung des Bauvorhabens zur Fahrbahnsanierung der B 3 vorgenommene routinemäßige Abfrage beim Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen ergeben hatte, dass sich der Streckenabschnitt in einem Bombenabwurfgebiet sowie im Bereich von ehemaligen Flakstellungen befindet. Daher musste grundsätzlich vom Vorhandensein von Kampfmitteln ausgegangen werden.

Im Mai wurde die Fahrbahn daraufhin systematisch mit Sonden abgesucht. Dabei wurden 500 Verdachtspunkte mit unterschiedlichem Durchmesser und Volumen sowie Tiefenlage ausgemacht. Vor dem Beginn der eigentlichen Bauarbeiten mussten nun diese Punkte einzeln untersucht werden. Die geplante Erneuerung der Fahrbahndecke wurde aufgrund der zeitintensiven Kampfmittelsuche in das Jahr 2016 verschoben.

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