Hummelsterben: Blühwiese soll Insekten vor dem Tod bewahren

Leckerbissen: Unser Bild zeigt eine Hummel bei der Nektaraufnahme an einer Lindenblüte. Foto: Yakisikli

Fuldatal. In Ihringshausen werden bald glückliche Bienen und Hummeln summen und brummen. Denn der Naturschutzbund (Nabu) hat sich des Phänomens um zahlreiche tote Hummeln speziell unter den Lindenbäumen vor dem Waldschwimmbad angenommen. Das teilte Nabu-Mitglied Gerlinde Yakisikli mit.

Gemeinsam mit der Gemeinde Fuldatal, die auch eine Sonnenblumenpflanzaktion in diesem Jahr realisiert hat, versucht der Nabu den Hummeln zu helfen, indem eine Wiese mit vielen nektarreichen Pflanzen zwischen Linden eingesät wurde.

„Neben jeder Linde wächst als Wahrzeichen eine Sonnenblume, ähnlich der Beuys-Steine, natürlich nicht nur für Hummeln, sondern auch für Bienen und andere Insekten“, sagt sie. Durch den Anbau nektarreicher Pflanzen, die von März bis Oktober eine Pflanzentrachtkette bilden, kann die Lücke in der Energieversorgung abgedeckt werden, sodass Bienen, Hummeln und Co. in Ihringshausen nicht mehr verhungern müssen und dem Hummelsterben (wir berichteten) entgegengewirkt werden kann.

Lesen Sie dazu auch:

- Rätsel um tote Hummeln am Waldschwimmbad in Ihringshausen

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