Sattelfest: Freie Bahn für Radfahrer am Sonntag

Entspannt an der Fulda entlang: So wie im vergangenen Jahr werden auch am Sonntag zahlreiche Radler auf der B3 zwischen Kassel und Hann. Münden unterwegs sein.

Fuldatal/Kassel/Hann. Münden. Am Sonntag wird es voll auf der B3 zwischen Kassel und Hann. Münden. Beim Sattelfest werden wieder mehrere Tausend Radler auf die 21 Kilometer lange Strecke gehen.

Der sportliche Anreiz steht dabei ganz klar im Hintertreffen, betont Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU). „Es geht darum, Spaß zu haben. Der Eventcharakter hält sich hier auch angenehmerweise zurück. Man merkt, dass es mehr ein Freizeitevent ist“, sagt Lübcke, der am Sonntag um 10 Uhr den Startschuss am Landhaus Meister (Fuldatalstraße 140) geben wird.

Wie schon in den vergangenen Jahren sind fünf Etappenpunkte eingeplant, an denen sich die Teilnehmer beim Stand des Regierungspräsidiums Stempel abholen können. Wer alle fünf gesammelt hat, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen. „Unter anderem gibt es einen Rundflug über Nordhessen“, betont Lübcke.

Jede Menge Aktionen 

An fünf Etappenpunkten können Radler auch diesmal wieder Stempel sammeln und am Gewinnspiel teilnehmen.

Zusätzlich gibt es an den Etappenpunkten jede Menge Aktionen für die Familie. Der ADAC veranstaltet etwa in Höhe der Kragenhöfer Brücke ein Fahrradturnier, in Wahnhausen gibt es eine Fahrrad-Waschanlage sowie einen Radlergottesdienst um 13 Uhr sowie Radlertankstellen an jeder Station. „Wir müssen uns für das Sattelfest nicht neu erfinden, die Infrastruktur ist vorhanden“, meint Lübcke.

Zusätzlich wird es eineWerkstatt geben. „Unsere Erfahrungen zeigen aber, dass sich die Radler untereinander helfen“, erklärt RP-Sprecher Michael Conrad. Einen großen Faktor wird am Sonntag wieder das Wetter spielen.

„Wir hoffen ein wenig auf den Wettergott, denn das Wetter spielt eine entscheidende Rolle“, erklärt der Regierungspräsident. Denn zu heiß dürfe es nicht sein, und bei Regen würden auch deutlich weniger Teilnehmer kommen. „Wir brauchen einfach mal richtig gutes Wetter“, hofft Lübcke. 20 bis 25 Grad seien für die Teilnahme optimal.

Zufriedenheit ist wichtig 

Generell aber spiele die Teilnehmerzahl eine nicht so gravierende Rolle. „Wir rechnen mit 10 000 bis 20 000 Teilnehmern. Wichtiger aber ist, dass die Teilnehmer zufrieden sind“, erklärt Lübcke.

Der Regierungspräsident wird sich auch selbst auf die Strecke begeben. „Es gehört sich, den Leuten am Wegesrand Gehör zu schenken“, findet Lübcke.

Eine finanzielle Erleichterung kam derweil schon vom Innenministerium. „Es verzichtet auf die Kostenerstattung für die Straßensperrung“, erklärt Lübcke. Denn wie auch schon in den Vorjahren wird die Bundesstraße zwischen 10 und 18 Uhr für den Autoverkehr gesperrt.

Bleibt noch die Frage, ob man die Strecke nicht doch irgendwann wieder bis Bad Karlshafen verlängert. Das aber möchte der Regierungspräsident ungern. „Das wären noch mal 30 Kilometer Strecke für die Radfahrer und für Familien einfach zu viel.“

Von Max Seidenfaden

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