Sechstklässler der Gesamtschule Fuldatal machten mit beim Wettbewerb „Skipping Hearts Champion“

Schüler stärken springend ihr Herz

Siegerehrung: Gewinner war das Team von (vorn von links) Viviane Eckhardt, Hadis Nezir und Julia Eckel (Klasse 6a). Platz zwei belegten (hinten von links) Michelle Berg, Alena Ullrich und Selina Efinger (6b); auf Rang drei kamen Hümeyra Aydin, Laura Efinger und Lena Nordmeier (6e).

Fuldatal. Die Anfeuerungsrufe waren schon zu hören, bevor man die Sporthalle der Gesamtschule Fuldatal betrat. Kaum war man drin, wurde es richtig laut. Auf den Tribünen saßen Schüler des sechsten Jahrgangs und feuerten ihre Klassenkameraden an, die unten in der Halle beim Wettbewerb „Skipping Hearts Champion“ mitmachten.

So wie Selina, die in rasanter Geschwindigkeit über ihr Springseil sprang, um in 20 Sekunden so viele Sprünge wie möglich zu schaffen. Sie gehörte zu einer der sechs Mannschaften, die sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb beteiligt haben.

Der wurde zum dritten Mal organisiert von Stufenleiterin und Sportlehrerin Annelene Thyssen, im Rahmen des Präventionsprojektes „Skipping Hearts – Seilspringen macht Schule“ der Deutschen Herzstiftung. Diese hat auch das notwendige Material wie Springseile und Trainingsbücher kostenlos zur Verfügung gestellt.

An drei praktischen Stationen mussten die Sechstklässler in Dreiergruppen ihr Können beim Rope-Skipping, der sportlichen Form des Seilspringens, zeigen. Dabei ging es um Geschwindigkeit, Teamarbeit und Synchronisation. Zudem stand ein Wissenstest mit auf dem Programm.

„Es ist sehr gut gelaufen“, erklärte Hadis, nachdem er mit seinen Mitstreiterinnen Julia und Viviane die dritte praktische Station geschafft hatte. Das sahen auch die sechs älteren Schüler so, die die Leistungen an den Stationen bewerteten. Das Team aus der Klasse 6a erreichte den ersten Platz. Auf Rang zwei kamen Michelle, Alena und Selina aus der 6b, Dritte wurden Hümeyra, Lena und Laura (Klasse 6e).

Auf die Frage, warum sie sich am Wettbewerb beteiligt haben, antworteten Lena und Laura ohne zu zögern. „Das macht einfach Spaß.“ Und ihre Teamkollegin Hümeyra fügte hinzu: „Das ist auch gut für das Herz.“ Und welcher Sprung macht am meisten Spaß? Für Selina ist das der „Double Under“. „Dabei muss man das Seil bei jedem Sprung zweimal unter den Füßen durchschwingen“, erklärte sie.

Bewegung stand aber nicht nur für die sechs Seilspringer-Teams auf dem Programm. Auch alle anderen Sechstklässler kamen nach dem Anfeuern noch zum Zuge. Im Anschluss an den Wettbewerb wurde auf drei Feldern Basketball, Fußball und Abtreffball gespielt, und alle machten mit.

Von Meike Schilling

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