Anlagen mussten gesperrt werden

Spielplatz in Ihringshausen ist fast fertig – Weitere Ortsteile folgen

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Neuer Spielplatz: Am Höheweg wurden neue Spielgeräte der Kasseler Firma Espas aufgebaut. Die Spielgeräte sind alle modular aufgebaut und können einfach instand gehalten werden. Der Bauzaun wird in den kommenden Wochen durch einen anderen Zaun ersetzt. 

Fuldatal. In Fuldatal werden derzeit in vielen Ortsteilen Spielplätze saniert. Die meisten wurden in den 1970er- und 1980er-Jahren gebaut und mussten instand gesetzt werden.  

Noch versperrt ein Bauzaun den Zugang zum neu gestalteten Spielplatz im Wendehammer Am Höheweg in Ihringshausen. Doch schon in einigen Wochen, wenn der Rasen gesät und angegangen ist, darf hier wieder nach Herzenslust geklettert, geschaukelt und gespielt werden. Auch in anderen Ortsteilen der Gemeinde Fuldatal werden die Spielplätze saniert.

Die Gemeinde Fuldatal musste einige ihrer Spielplätze in Ihringshausen, Rothwesten, Wahnhausen und Knickhagen sperren. Grund: Die meisten wurden in den 1970er- und 1980er-Jahren gebaut. „Trotz ständiger Instandsetzung müssen viele Spielgeräte ersetzt werden“, erklärt Bürgermeister Karsten Schreiber (CDU). Damals seien fast alle Spielgeräte aus Holz konstruiert und ohne Fundamente verbaut worden. Diese seien jahrzehntelang nur schlecht unterhalten worden und dementsprechend marode. „Die Sicherheit ist nicht mehr gewährleistet gewesen.“

Im Jahr 2016 wurde bereits der Spielplatz Grüner Weg in Simmershausen erneuert. Auch der Spielplatz in Wahnhausen ist bereits saniert worden. In diesem Jahr sollen die Spielplätze Am Höheweg und der Ysenburgstraße in Ihringshausen fertiggestellt werden. „Der Spielplatz in Wilhelmshausen wird jetzt vor das Dorfgemeinschaftshaus verlegt“, sagt Schreiber. Es habe sich gezeigt, dass das DGH ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche ist.

Seit Februar war der Spielplatz Am Höheweg gesperrt. Mittlerweile hat sich einiges auf dem Gelände getan. Die neue Anlage ist in drei Spielzonen aufgeteilt. Ein Bereich ist auf die Bedürfnisse von Kindern unter drei Jahren angepasst. Die Spielgeräte bestehen aus flachen Rampen, sind niedrig und kleinkindgerecht. „Wir haben auch eine Federwippe und eine Nestschaukel aufgestellt“, sagt Schreiber. Um das Spielgerät wurde Sand ausgelegt.

Die zweite Zone ist für Kinder im Alter zwischen drei und sieben Jahren geeignet. Sie besteht aus einem multifunktionalen Spielgerät mit Kletterwand, Leiter, Netz, zwei Türmen, einer Hängebrücke sowie einer Rutsche und einer Rutschstange. Zur Sicherheit bei Stürzen wurden dort spezielle Hackschnitzel ausgelegt. Zusätzlich gibt es zwei Schaukeln. Ein Schwebebalken und eine Doppelreckstange sollen noch folgen. In der dritten Zone soll freies Spielen möglich sein. „Wir wollten Flächen zum Rennen und Toben schaffen“, sagt Schreiber. Nach dem Vorbild des Spielplatzes Am Höheweg soll auch in allen anderen Ortsteilen zumindest eine Spielstätte ausgestattet werden. „Wir haben da angefangen, wo die Schäden am größten waren und arbeiten das nach und nach ab“, sagt Schreiber. Wie lange es insgesamt dauern wird, sei aber auch von der Verfügbarkeit von Handwerkern sowie den Lieferzeiten der Materialanbieter abhängig.

Die Gemeinde investiert 250 000 Euro in die gemeindlichen Spielplätze. 125 000 Euro kommen aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) für Spielwelten für Kinder unter drei Jahren hinzu.

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