Bei deutschlandweitem StaplerCup dabei

Staplerfahrer Tobias Wiskemann belegt dritten Platz bei Meisterschaft

Gekonnter Umgang: Beim Stapler-Fahren kommt es auf Präzision an. Das mussten die Teilnehmer beweisen. Fotos: privat

Fuldatal. Tobias Wiskemann aus Fuldatal hat bei den Regionalmeisterschaften im Staplerfahren für die Region Mitteldeutschland Feingefühl und starke Nerven bewiesen.

Der Fahrer der Schenker Deutschland GmbH in Lohfelden belegte bei dem Wettbewerb in Krauthausen bei Eisenach den dritten Platz.

Damit sicherte sich der 27-Jährige einen Startplatz beim deutschlandweiten Finale des StaplerCup, das vom 17. bis 19. September in Aschaffenburg ausgetragen wird.

Den ersten Platz unter den 100 Startern bei der Vorausscheidung der Staplerfahrer für Mitteldeutschland holte sich Wassili Freimann von der Palletways Deutschland GmbH in Homberg. Alexander Leißner aus Schlothheim von der Sponeta GmbH kam auf den zweiten Platz.

Geschicklichkeit nötig

Bei dem Wettbewerb zeigete Wiskemann seine Geschicklichkeit und sein Können mit dem Hubwagen und meisterte diverse aus dem Arbeitsalltag abgeleitete Parcoursaufgaben. Dabei manövrierte, rangierte und platzierte er Transportgut mit Gabel- oder Schubmaststaplern in präziser Millimeterarbeit. Selbst einen Basketball bugsierte der Fuldataler mit seinem Stapler in einen Korb.

„Dass ich so gut abschneide, hätte ich nicht gedacht“, freut sich Wiskemann. Daher reiste der Fuldataler auch schon vor der Siegerehrung ab und erfuhr erst später im Internet von seiner Top-Platzierung.

Jetzt fiebert der 27-Jährige dem Bundesfinale im September in Aschaffenburg entgegen. Dort kämpft dann die Elite der Branche um den Titel Deutscher Meister. In insgesamt 25 Regionalmeisterschaften werden dazu zwischen März und August die besten Staplerfahrer und Staplerfahrerinnen Deutschlands ermittelt. Wiskemann will auch dort wieder sein Bestes geben und versuchen, die Aufgaben in aller Ruhe zu lösen. Denn er weiß: „Man braucht viel Gefühl und darf nicht hektisch werden, wenn man gut abschneiden möchte.“ Vorbereiten kann er sich auf den Wettkampf nicht, sagt der Fuldataler. Stattdessen setze er ganz auf seine Erfahrungen, die er in seinem Arbeitsalltag als Staplerfahre sammelt. „Ich freue ich mich auf das Finale“, sagt er zuversichtlich.

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