Garten-Konzert mit einem der bekanntesten Musiker Australiens

Star ganz nah: Australischer Sänger Mark Wilkinson war in Fuldatal

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Wie zu Hause: Der australische Singer-Songwriter Mark Wilkinson (31, links) hat ein Konzert im Garten von Andreas Hellemann in Fuldatal gegeben. Er tourt zurzeit durch Europa.

Fuldatal. Kassel gefällt ihm sehr gut: Der Singer-Songwriter Mark Wilkinson hat in einem Fuldataler Garten ein Konzert für rund 60 Menschen gegeben.

Fuldatal. Sein größtes Vorbild ist der US-Rockmusiker Bruce Springsteen und beim genaueren Hinsehen ist eine gewisse Ähnlichkeit vorhanden: Wie sein großes Idol hat auch der australische Singer- Songwriter Mark Wilkinson sehr warme, braune Augen. Am Donnerstagabend hat er vor rund 60 Zuschauern im Garten von Andreas Hellemann ein Konzert gegeben. Im Rahmen seiner „Welcome Home Tour“. Sein erster Eindruck von Kassel? „Ich war noch nie hier, aber es gefällt mir sehr gut - und das Bier (Hütt; Anm. d. Red.) ist auch wirklich lecker.“

Wilkinson ist gebürtiger Engländer, aber nicht deswegen „kommt er heim“ für die Tour. Ihren Namen hat sie durch die Intimität der Konzerte bekommen: „Ich bin schon in Wohnzimmern, Kirchen, Scheunen und anderen Gärten in Europa aufgetreten. Es sind sehr persönliche Konzerte“, sagt Wilkinson. Er ist sozusagen der Co-Gastgeber.

In Sydney, seiner Heimatstadt, spielt er oft auf der Straße und an bei Touristen beliebten Orten. Hellemann war beruflich drei Wochen im bekannten Viertel „The Rocks“, als er abends an Wilkinson vorbeikam. „Ich war schockiert, dass so viele Menschen an ihm vorbeigelaufen sind, ohne Notiz zu nehmen.“

Hellemann selbst blieb gleich mehrere Stunden. „Dort lag eine Liste aus, auf der die Orte standen, an denen Mark bei seiner Tour auftreten wollte“, sagt Hellemann. Städte wie München, Berlin, Hamburg waren mit von der Partie - Kassel kam erst spontan, dank Hellemanns Initiative, dazu. „Im Mai habe ich die Zusage bekommen.“

Gartenkonzert mit Mark Wilkinson in Fuldatal

Mark Wilkinsons Ziel ist es, in Europa bekannter zu werden. Nach den Konzerten nimmt er sich noch Zeit, um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Wenn dann die Frage aufkommt, wovon seine Texte handeln, sei ihm das ein bisschen unangenehm: „Es ist mir lieber, wenn andere meine Musik beschreiben. Sie handelt von persönlichen Erfahrungen, Beziehungen, aber auch von Erlebnissen, die andere Menschen hatten, andere Songs sind erfunden“, sagt der Tennis-Fan. An diesem Abend singt er auch davon, wie es sich anfühlt heimzukommen.

In Fuldatal sind es an diesem Abend vor allem Freunde und Bekannte von Hellemann, die es sich auf Decken und Campingstühlen auf dem Rasen gemütlich machen. „Die Karten waren innerhalb von eineinhalb Wochen verkauft“, sagt der Fuldataler. Kurz vor Konzertbeginn ist er so nervös, dass er erst kurz bevor Wilkinson auf seine Bühne, die von Kerzen umrahmte Terrasse tritt, eine Bratwurst essen kann.

Zur Person: Der australische Singer- Songwriter Mark Wilkinson spielt seit dem Studium Gitarre. „Seitdem bin ich verrückt danach“, sagt der 31-Jährige. Parallel fing er an, Songs zu schreiben und studierte Wirtschaft in Sydney. 2008 gelang ihm der Durchbruch. Durch seine tiefgründigen Texte, melodische Begabung und leidenschaftliche Performance ist er schnell zu einem der bekanntesten Musiker Australiens geworden. Er ist schon im Vorprogramm des berühmten US-Musikers Michael Bolton und der amerikanischen Rockband „Kings of Leon“ aufgetreten.

Hier gibt es einen Auszug des Gartenkonzerts:

Posted by Nina Nick on Freitag, 7. August 2015

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