Tag der offenen Tür am 24. Oktober

Tonkügelchen als Baustoff für Mehrfamilienhaus

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Stellen Haus und Baustoff vor: Beim Tag der offenen Tür am 24. Oktober informieren (von links) Immobilienmakler Max Grotepaß von Hoesch-Kröger-Kampe, Hans-Jürgen Amend, Vertriebsleiter FCN Fertigteiltechnik, und Bauherr Karl-Heinz Neumann. 

Fuldatal. Drei Wochen hat es gedauert, dann stand der Rohbau des Mehrfamilienhauses, das Bauherr Karl-Heinz Neumann seit dem Sommer an der Straße „Auf dem Hasenstock" 13 in Ihringshausen errichten lässt.

Wer das Bauwerk etwas genauer anschaut, dem fällt schnell auf, dass die Wände aus keinem ganz alltäglichen Material bestehen.

Was das Besondere an der Bauweise des Hauses ist und wie das Gebäude von innen aussieht, das können sich Besucher bei einem Tag der offenen Tür am Samstag, 24. Oktober, erklären und zeigen lassen. Von 11 bis 14.30 Uhr stehen Ansprechpartner bereit und führen die Gäste durch das Gebäude, in dem sechs Eigentumswohnungen entstehen.

Seit der Rohbau steht, wird Neumann von Passanten angesprochen, die sich für das Gebäude interessieren. Ähnlich wie bei einem Fertighaus wurden ganze Wandteile fertig angeliefert, „aber in Massivbauweise“, wie Neumann betont. Das Ungewöhnliche: Die Wände sind aus einem besonderen Baustoff, dem Liapor-Massivmauerwerk. Das besteht aus gebrannten Tonkügelchen, die mit Zement vermischt werden.

„Ich bin durch einen Architekten darauf gekommen und habe mir das im Werk in Fulda angeguckt, wo das Material hergestellt wird“, erklärt Neumann. Nach seiner Aussage wird Liapor hier in der Region noch selten verbaut, obwohl es viele Vorteile habe. So entfalle etwa die Isolierung mit Styropor und das Mauerwerk sei von Anfang an trocken.

Von Meike Schilling

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