Fahrer war betrunken

Schocketal: Opfer doch schwerer verletzt als zunächst angenommen

Fuldatal/Hann.Münden. Bei dem Frontalzusammenstoß am Samstagabend auf der Bundesstraße 3 im Fuldataler Schocketal sind zwei Frauen schwerer verletzt worden als zunächst angenommen.

Zwei Unfallopfer werden derzeit noch im Krankenhaus behandelt.

Wie die Polizei bereits am Samstag berichtete, waren bei dem schweren Unfall im Schocketal beide Fahrer und die jeweiligen Mitfahrer verletzt worden. Der Unfallverursacher war alkoholisiert.

Aktualisiert um 16.50 Uhr

Zunächst war nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner von der Unfallstelle berichtet worden, dass es sich dabei eher um leichte Verletzungen handelte. Wie sich später im Krankenhaus herausstellte, erlitten die beiden Frauen des blauen Renault Clios, die 61-jährige Fahrerin aus dem Landkreis Göttingen und ihre 27 Jahre alte Mitfahrerin aus Hann. Münden bei dem Zusammenstoß schwerste Verletzungen. Die beiden Männer in dem silberfarbenen Mazda erlitten eher leichte Verletzungen.

Wie sich herausstellte, war der Fahrer des Unfallwagens, ein 44-Jähriger aus Kassel, zur Unfallzeit betrunken. Ein Atemalkoholtest zeigte laut Polizei einen Wert von rund 1,4 Promille an. Das abschließende Ergebnis der Untersuchung der Blutprobe stehe aber noch aus. Nach dem derzeitigem Ermittlungsstand soll die Trunkenheit des Fahrers auch die Ursache für den schweren Verkehrsunfall sein.

Der 44-Jährige, der gegen 17.30 Uhr mit seinem Wagen zwischen den Fuldataler Ortsteilen Wahnhausen und Ihringshausen unterwegs war, geriet zwischen den Abfahrten Fuldatalstraße und Rothwestener Straße auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit dem entgegenkommenden Renault Clio zusammen. An beiden Autos war nach Angaben der am Unfallort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden.

Der 44-jährige Unfallverursacher muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit Trunkenheit am Steuer verantworten. Die weitere Sachbearbeitung haben Beamte der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Nord übernommen.

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Rubriklistenbild: © Hessennews.tv

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