Schwimmbäder der Region im Check

Waldschwimmbad Fuldatal-Ihringshausen im Test: Immer ein Platz an der Sonne

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Ist oft im Freibad: Monika Platz-Bareuther hat es sich auf einer Liege gemütlich gemacht.  

Fuldatal. Pizza, Planschen und Sonne: Schon früh am Tag zieht es viele Besucher in das Waldschwimmbad Fuldatal-Ihringshausen, das mit seinen vier Becken für Badespaß sorgt.

Wer aber vom Schwimmen mal eine Pause braucht, kann sich auf der circa 8000 Quadratmeter großen Liegewiese entspannen. Durch die vielen großen Bäume und Büsche gibt es jederzeit genug Schatten für alle Besucher.

Damit die Gäste ohne Sorge um Hab und Gut ins kühle Nass springen können, gibt es unter anderem in der gemischten Umkleide zahlreiche Schließfächer in verschieden Größen, wo man gegen Pfand seine Wertgegenstände sicher verstauen kann. Auch Fahrradhelme passen dort hinein. Direkt in der Nähe befinden sich die Räume, die in Schwimmbädern nicht selten ein Knackpunkt sind: die Toiletten. Doch dank der Renovierung im vergangenen April erstrahlt die gepflegte Damentoilette in neuem Glanz. Auch die sanitären Anlagen der Herren sollen bald in Angriff genommen werden.

Eine Besonderheit des Waldschwimmbads Fuldatal-Ihringshausen ist die Wärmehalle, von der man direkt in die Becken hineinschwimmen kann. Dort befinden sich auch die insgesamt acht Warmwasserduschen, die gegen eine Gebühr von 20 Cent benutzt werden können. Wer auch bei kälteren Temperaturen nicht auf seine Schwimmbahnen verzichten will, wird von Heizstrahlern in der Halle und in den Umkleidekabinen gewärmt.

Für Kinder: Hier kann sicher getobt werden 

Im Kinderbecken können sich dank des niedrigen Wasserspiegels auch die Kleinsten abkühlen. Die Pinguindusche, ein Wasserpilz und kleine Sprudelquellen sorgen hier für Spaß. Damit der Tag nicht mit einem Sonnenbrand endet, stehen am Beckenrand Schirme.

Schwimmspaß: Für die Eltern gibt es im Kinderbecken zum Ausruhen Bänke.

Die Schwimmbecken: Immer eine angenehme Temperatur

Das Waldschwimmbad Fuldatal bietet vier Schwimmbecken mit einer Wasserfläche von insgesamt 13.000 Quadratmetern – ein Nichtschwimmerbecken, ein 50 Meter langes Becken zum Bahnenziehen, ein Springbecken und das Kinderbecken. Die Wassertemperatur liegt dank Beheizung bei mindestens 22 Grad, die Durchschnittstemperatur beträgt aber bedingt durch die Sonneneinstrahlung 23 Grad.

Schwimmen ihre Bahnen: Irmgard Sperzel (links) und Gertraud Hentschel genießen die Abkühlung.

Action für jeden Geschmack

Für die Mutigen gibt es im Freibad ein eigenes Becken für Sprungkünstler. Wer es ein bisschen niedriger mag, kann neben dem 3-Meter-Sprungbrett auf dem Ein-Meter-Brett die ersten Saltos üben. Aber auch auf dem Land geht es sportlich weiter: Neben der Liegewiese sorgen ein Beachvolleyballfeld und Tischtennisplatten dafür, dass es actionhungrigen Besuchern nicht zu langweilig wird. Einziger Wermutstropfen: Es gibt keine Rutsche.

Behält alles im Auge: Bademeister Oliver Schmidt neben den Sprungtürmen.

Gegen den Hunger: Immer frische Pizza

Süßigkeiten, Schnitzel, Eis und Salat: In der Bad-Gaststätte von Tullio Rega kann jede Art von Hunger gestillt werden. Seine Spezialität: handgemachte ofenfrische Pizza. Die Margherita gibt es für fünf Euro, eine Hawaii für 7,50 Euro. Wer es lieber klassisch mag, bekommt eine Portion Pommes ab zwei Euro. Das Restaurant hat ebenso lange wie das Bad geöffnet.

Handgemacht: Tullio Rega backt hier seine Pizza.

Öffnungszeiten und Preise:

Das Waldschwimmbad hat täglich von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Erwachsene ab 18 Jahre bezahlen 4 Euro für die Einzelkarte (Zehnerkarte: 32 Euro, Dauerkarte: 70 Euro), Kinder, Jugendliche und Ermäßigungsberechtigte bezahlen 2,50 Euro (Zehnerkarte: 20 Euro, Dauerkarte: 40 Euro). Die Familiensaisonkarte (Eltern und deren unter 18-jährige Kinder) kostet 140 Euro, Saisonkarten für Alleinerziehende gibt es für 70 Euro. Ab 18 Uhr gibt es einen Feierabendtarif für Erwachsene. Hier kostet die Karte 2,50 Euro.

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