Wiege der D-Mark und Café der 50er

Hinweise: Schilder weisen in der Erler-Anlage auf das Museum an der Edward-Tenenbaum-Straße hin. Foto: privat/nh

Fuldatal. Der kommende Sonntag, 14. September, ist bundesweit der „Tag des offenen Denkmals“. Diesen nimmt das Museum Währungsreform 1948 - die Wiege der D-Mark - im Haus Posen in der Fuldataler Fritz-Erler-Anlage, Edward-Tenenbaum-Straße 1, zum Anlass.

Das Museum Währungsreform 1948 in Rothwesten öffnet am Sonntag, dem Tag des offenen Denkmals, außer der Reihe seine Tore. Außerdem kann die Ausstellung zum Fliegerhorst Rothwesten besichtigt werden.

Das Museum Währungsreform 1948 steht am Sonntag von 9.30 bis 17 Uhr für Besucher offen. Führungen gibt es ab 10 und 14 Uhr, bei Bedarf erfolgen weitere. Gezeigt werden an authentischer Stätte die damals streng geheimen Vorgänge, die sich von April bis Juni des Jahres 1948 innerhalb der seinerzeit von den Amerikanern belegten Rothwestener Fliegerhorst-Kaserne abspielten. Dazu dienen ein Vortrag und Erläuterungen, Schautafeln und Original-Exponate.

Von elf deutschen Finanzfachleuten wurden in hermetischer Abgeschiedenheit, daher „Konklave“, die gesetzlichen Grundlagen und Handlungsanweisungen vorbereitet, die ab dem 20. Juli 1948 die Währungsreform in den drei westlichen Besatzungszonen ermöglichten. Eine spannende Geschichte von Ereignissen mit historischer Bedeutung - seinerzeit unbemerkt geschehen in Fuldatal-Rothwesten, wie die Mitglieder vom Verein Museum Währungsreform 1948 meinen.

Die Ausstellung über den Fliegerhorst wird von 13 bis 17 Uhr geöffnet sein. Als Sachkundiger wird Klaus Brandstetter mit Unterstützung von Powerpoint-Technik Fotos aus der Zeit von 1934 bis 1945 vorführen und erläutern.

Erstmals geöffnet ist die Café-Stube. Die Damen des Vereins haben unter der Führung der ehemaligen Bürgermeisterin Anne Werderich ein Kaffeestübchen mit alten Möbeln und Geschirr der frühen 50er-Jahre eingerichtet. Dort werden Kaffee und selbstgebackener Kuchen, kühle Getränke und „Ahle Wurscht“ angeboten. (mic)

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