1000 Besucher beim Energie-Markt am Rathaus

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Energiegeladene Band: Die Kinderliedermacherband „Herr Müller und seine Gitarre“ sorgte für musikalische Aufklärung rund ums Thema Strom.

Fuldatal. Detlef Norgal und Jens Stöbener stehen am Infostand der Energieagentur Energie 2000 und halten ihre Hände flach über vier Glasplatten, unter denen sich jeweils eine Wärmequelle befindet. „Wir möchten uns nicht die Hände wärmen, sondern testen den Energieverlust unserer Fenster."

Die Männer waren zwei der etwa 1000 Besucher, die über den Tag verteilt zum Energie-Markt auf das Rathausgelände gekommen waren, um sich über erneuerbare Energien zu informieren. Ob Informationen zur energetischen Ertüchtigung der eigenen vier Wände, Energieberatungen oder Wissenswertes über solarbetriebene Fahrzeuge - an den zahlreichen Aktionsständen der fachkundigen Aussteller herrschte kurz nach der offiziellen Eröffnung des Aktionstages durch Bürgermeisterin Anne Werderich rege Betriebsamkeit.

Energiemarkt in Fuldatal

Besonders gefragt waren Informationen zu energieeffizienter Haustechnik, Fotovoltaikanlagen, Holzpellets oder Elektromobilität.

Solarboot in Aktion: Fynn und weitere Kinder hatten viel Spaß dabei, ein Solarboot schwimmen zu lassen.

Neben einem darüber hinaus angebotenen Energie-Vortragsprogramm präsentiertendie Fuldataler Grundschulkinder ihre selbst gebauten Solarboote am Wasserbecker. Großen Andrang gab es auch bei den Kinderuni-Experimenten und den zahlreichen Bastelstationen. Für gute Stimmung sorgten auch die Kinderliedermacherband „Herr Müller und seine Gitarre“ und das Kindertheater der Umweltbühne Chemnitz mit dem Stück „Feuer für Fauch“.

„Schön, dass der Aktionstag so großen Anklang findet“, freute sich Initiatorin Vera Eing über den großen Besucherandrang und die rege Beteiligung an der vorausgegangenen Umweltschutzwoche. Stolz war die Vorsitzende des Fördervereins zudem über die Wanderausstellung Klima X unter dem Motto „Frierst du noch oder schwitzt du schon?“, die derzeit im Fuldataler Rathaus besichtigt werden kann.

Von Martina Sommerlade

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