Niestetaler Karnevalisten begeisterten mit rasantem fünfstündigem Programm

Wo die Funken sprühen

Noch jung, aber schon sehr selbstbewusst: Die Kindergarde des NCC legte einen beschwingten Schautanz aufs Parkett. Kinderprinz Lukas Pyszko (links) war nicht nur als Gardetänzer zu sehen. Er tanzte auch lateinamerikanisch. Fotos:   Dilling

Niestetal. Ein Fünf-Stunden-Programm kann wie ein Marathon sein. Doch es vergeht wie im Flug, wenn auf der Bühne die Funken sprühen und im Saal das Publikum lieber schunkelt, tanzt und klatscht, als an seinen Stühlen zu kleben. So war es während der Galasitzung der Niestetaler Karnevalisten in der Mehrzweckhalle Heiligenrode, die 450 Fans des närrischen Humors rundum begeisterte.

Funken sprühten an diesem Samstagabend nicht nur aus den Konfettikanonen des NCC. Es gab sie auch als Karnevalstänzer: Die Kazifunken aus dem rheinischen Lohmar zeigten, wie spektalulär im Kölner Karneval getanzt wird. Da bekamen NCC-Präsident Axel Semmler und einige seiner Mitstreiter praktischen Unterricht auf der Bühne.

Hinter dem köllschen Karnval braucht sich der Niestetaler kaum zu verstecken, auch was das Tanzen betrifft. Das zwölfjährige Junioren-Tanzmariechen Tatjana Grass beeindruckte mit freihändigen Überschlägen. Die noch jüngere Marlena Süsse (8) zeigte sich anmutig auf dem Parkett. Überhaupt bewiesen die Nachwuchstänzerinnen und -tänzer der jungen NCC-Garden, dass sie im Training hart gearbeitet haben.

Ein schneller Wechsel zwischen närrischem Humor und Gesang sorgte dafür, dass der Funke von der Bühne fast sofort aufs Publikum übersprang. Für den Wortwitz zeichnete Bütten-Altmeister Franz Pyszko als „Rentner“ verantwortlich. „Wenn mich die Fleischeslust packt, esse ich ein Gehacktesbrötchen.“

Lars Ring von den befreundeten Elgershäuser Karnevalisten war einmal mehr für das Schlüpfrig-Zotige zuständig. Die Schlagersängerin Gaby Baginsky, die Band „Popcorns“ und die Elgershäuser „Schürzenjäger“ hielten das Publikum in Bewegung: Mitsingen und Mitklatschen war Trumpf bis in den frühen Morgen.

Von Peter Dilling

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