Pokalspiel gegen KSV Hessen Kassel war für FSK Vollmarshausen außerhalb des Platzes ein voller Erfolg

Fußballfans loben die gute Organisation

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Keiner musste Hunger leiden: Robin Müller von der FSK Vollmarshausen sorgte am Grill dafür, dass genügend Bratwürste da waren. Er war einer von zahlreichen freiwilligen Helfern.  

Lohfelden. Weit mehr als 1000 Fußballfans aus der Region strömten am Sonntag bei herrlichem Sommerwetter nach Vollmarshausen, um das Pokalspiel des heimischen Kreisoberligateams gegen den Regionalligisten KSV Hessen Kassel mitzuerleben.

Den deutlichen Sieg der Halbprofis gegen die lupenreinen Amateure hatten Fußballfachleute vorhergesagt. Regelrecht angetan waren viele auswärtige Besucher jedoch von der perfekten Organisation und der herzlichen Aufnahme durch den gastgebenden Sportverein FSK Vollmarshausen.

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Viel Zeit hatten Abteilungsleiter Stefan Voss und seine 50 engagierten, ehrenamtlichen Helfer nicht, um das Event trotz des Söhre-Pokalturniers innerhalb von drei Tagen in den Griff zu kriegen: Es mussten Gespräche mit der Polizei und der Gemeinde über Sicherheitsfragen und Parkplätze geführt werden. Die Handballer und Alt-Herren-Fußballer übernahmen kurzfristig den Ordnungsdienst. Mario Mascher und Wilfried Amthor kümmerten sich mit weiteren Kräften um die Versorgung. Die Zuschauer konnten sich während des Spiels schließlich an vier Bratwurst- und Getränkeständen bedienen. Selbst Pfandrückgabestellen wurden kurzfristig eingerichtet.

Das Lob blieb nicht aus: „Hier ist alles sehr gut organisiert, alle sind sehr nett“, das sei selten geworden auf Fußballplätzen, sagte der KSV-Anhänger Frank Thomas (38) aus Kassel. Er sei schon auf dem Netto-Parkplatz außerordentlich freundlich empfangen worden, sagte der selbstständige Unternehmer. Ein anderer Besucher aus Kassel, der sich von Madeleine Mascher an der Tribüne ein „Helles“ zapfen ließ, freute sich beispielsweise über die festen Getränkebecher. Das sei beim Pokalspiel in Baunatal „ganz anders“ gewesen, sagte der Fan der Löwen.

Auffallend viele Familien hatten sich am Sonntag auf den Weg zum Sportplatz an der Erlenstraße gemacht. Wie die Vollmarshäuser Udo Waitz und Michael Kemler, die „das Spiel des Jahres“ mit ihren Kindern besuchten. Beate und Wolfram Darwin fieberten mit ihrem Sohn, der sich auf dem Platz als Innenverteidiger der FSK gegen die permanent angreifenden Halbprofis des KSV stemmte. „Tobias war vor dem Match positiv angespannt“, berichtete seine Mutter.

Prominenz am Spielfeldrand

Am Spielfeldrand sah man sehr viel Prominenz, wie KSV-Ehrenvorsitzender Holger Brück, KSV-Vorstandsmitglied Bernd Mart, Kreisfußballwart Günther Schneider und MT-Sprecher Bernd Kaiser. Unternehmer Andreas Fehr stiftete den Spielball.

Die Polizei hatte einen relativ ruhigen Nachmittag. Auch die KSV-Fangruppe „Chaosboys“, die noch vor dem Spiel ein riesiges Poster am Zaun hinter dem Vollmarshäuser Tor festgemacht hatten, hielt sich an die Regeln. (ppw)

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