Helsaer Karnevalisten luden in Welt der Akrobatik ein – König von Preußen in Vereinshand

Gäggägs drehten voll auf

Und ne Pulle voll Rum: Die Gluckengarde entführte mit ihrem Showtanz in die Seemannswelt der Karibik. Fotos:  M. Kothe

Helsa. Die Welt der Akrobatik hat in Helsa Einzug gehalten. „Manäsche frei, de Gäggägs sinn loose“, tönte es im Saal des „König von Preußen“ und die Narrenschar johlte und applaudierte.

Die Helsaer Gäggägs feierten Karneval. Und der war diesmal etwas ganz besonderes, feierte man doch erstmals im eigenen Saal. Der Verein für Denkmalpflege Helsa hat den König von Preußen gekauft und damit die närrische Zeit in der Lossegemeinde gesichert.

Über 40 Kinder und Jugendliche tanzen in der Prinzengarde, bei den Bambinis, den Zappelzicken sowie den Sunnykids; sie verzauberten das Publikum mit ihren Tanzaufführungen. Zu sehen gab es klassischen Gardetanz, Showtanz durch die Tierwelt der Manege und eine Reise ins Musical „Grease“. Büttenreden und Showacts der Mambas und der Bella Donnas lockerten das Programm auf. Heike Williges alias Krimhilde, die wilde Hilde, klagte ihr Leid mit dem Keuschheitsgürtel. Den knackte bislang nur Ritter Dietrich mit gleichnamigen Utensil. Benny Schröder unterdessen erzählte anschließend viele Stammtischkalauer der Losse-Zecher und sorgte für heitere Stimmung.

Spaß gab es allenthalben und Prinzessin Annika II. und ihre Zofe Isabell hatten alle Hände voll zu tun, die vielen Orden an die Darsteller zu überreichen. Die bekamen auch die inzwischen fünf Tanzmarien des Helsaer Karnevals. In einem gemeinsamen Tanzmedley zeigten sie rasante Tanzakrobatik auf hohem Niveau. Das legte die Messlatte sehr hoch, doch auch die Gluckengarde konnte sich bestens behaupten mit ihrem Tanzact durch die Karibik. (zko)

Karneval in Helsa

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