Awo-Wohnquartier Baunatal öffnete Türen – Wohngemeinschaften ab Januar bezugsfertig

Gäste schätzen kurze Wege

Besucher beim Tag der offenen Tür: Angelika und Manfred Barthel (von hinten links) aus Elgershausen nutzen den Tag der offenen Tür, um sich einen Überblick vom AWO-Wohnquartier zu machen. Ihre Schwiegermutter Getrud Barthel (90 Jahre) (vorne rechts) besucht seit drei Jahren die Tagespflege und fühlt sich, genauso die Änne Görl (85 Jahre, aus Besse), bei den Betreuern sehr wohl. Fotos: Uminski

Baunatal. Am Tag der offenen Tür präsentierte sich das neue Awo-Wohnquartier am Stadtpark 10 in Baunatal dem Publikum. Die Besucher bekamen nicht nur Einblicke in die Räumlichkeiten der betreuten Wohngemeinschaften, sondern konnten sich auch von den vielfältigen Angeboten überzeugen. Auf einem Aktivitäten-Parcours lernten die Gäste die Freizeitangebote der Tagespflege-Einrichtung wie Bingo, Gedächtnistraining oder Gymnastik aktiv kennen.

Änne Görl aus Besse ist schon seit drei Jahren in der Tagespflege der Awo und fühlt sich dort sehr wohl. Zweimal in der Woche verbringt die 85-Jährige einen ganzen Tag in der Einrichtung und genießt die Geselligkeit in der gemütlichen Runde. „Hier stimmt einfach alles.“ Vor allem die warmen und liebevollen Betreuer schätzt die Rentnerin.

Angelika Barthel und ihr Mann Manfred schlenderten durch die Räume der betreuten Wohngemeinschaft im ersten Stock. „Wir schauen uns das hier an, vielleicht für unsere Mutter oder später auch für uns“, sagte die Elgershäuserin.

Noch sind die Wohngemeinschaften unbewohnt, doch das soll sich ab Januar ändern. „Wir sind mit vier Interessenten für die erste Wohngemeinschaft im konkreten Gespräch“, sagte Stephan Eigenbrodt, Leiter der Tagespflegeeinrichtung. Insgesamt stehen drei betreute Wohngemeinschaften mit je 500 Quadratmetern für je zehn Personen zur Verfügung.

Neben der Tagespflege und den Wohngemeinschaften befinden sich die Begegnungsstätte, der ambulante Pflegedienst und das Quartiermanagement im Awo-Wohnquartier. „Die kurzen Wege schätzen Angehörige und Hilfesuchende“, sagte Martina Richter, Pflegedienstleiterin. Neben dem bisherigen umfangreichen Freizeitangebot soll es im nächsten Jahr noch eine Kooperation mit dem KSV, Rehasport-Angebote und Kurse zur Sturz-Prophylaxe geben.

Von Johanna Uminski

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