Heeresmusikkorps begeisterte mit Benefizkonzert 820 Zuhörer in Baunatal

Gala in ausverkaufter Halle

Klangewaltig und mit viel Temperament: Die Bläser des Heeresmusikkorps begeisterten in der Baunataler Stadthalle durch ihr vielfältiges Repertoire. Märsche spielten sie genauso überzeugend wie Swing und Pop. Fotos: Dilling

Baunatal. Manchmal ist ein Musikstück wie ein Bekenntnis: Das Heeresmusikkorps spielte zu Beginn seines Adventskonzerts in der Baunataler Stadthalle den Marsch „In Treue fest“ voller Inbrunst. Treu halten die Militärmusiker auch zuz ihrer Patenstadt an der Bauna. „Wir haben resgistriert, dass die Entscheidung für den Erhalt des Heeresmusikkorps hier mit Euphorie aufgenommen worden ist“, sagte dessen Leiter Oberstleutnant Reinhard Kiauka und kündigte zugleich an: „Wir sind zu weiteren Taten bereit.“

Über diese Taten freuen sich vor allem die behinderten Menschen in der Region, von denen zahlreiche im Publikum saßen. Der Erlös des Baunataler Konzerts, bei dem Bürgermeister Manfred Schaub das Publikum begrüßte, geht je zur Hälfte an die Baunataler Diakonie Kassel und das Kuratorium Aktion für Behinderte Stadt und Landkreis Kassel. Das Einspielergebnis dürfte sich sehen lassen. Die Halle war mit 820 Karten ausvekauft. Nicht jeder bekam ein Ticket, denn mehr Zuhörer fasst die Stadthalle einfach nicht. Die Militärmusiker begeisterten durch ein temperatmentvolles Spiel, beispielsweise bei der „Ungarischen Rhapsodie des 1886 gestorbenen Franz Liszt. Dieser Komponist habe so feurig gespielt, dass er mehrere Flügel bei seinen Konzerten ramponiert habe, erzählte Dirigent Kiauka. Sonderapplaus gab es für ein Swing-Solo des Klarinettisten Christian Schmidt, der seinem Instrument die höchsten Töne entlockte.

Kinder in Aktion

Nach der Pause folgte dann das Kontrastprogramm. Der Nachwuchs des Großenritter Chors Mehrklang sang Kinder- und Adventslieder.

Der Dirigent Nenad Nicolic begleitete sie auf dem Akkordeon. Der Erwachsenenchor wünschte auf Englisch Frohe Weihnachten. Und am Ende sangen alle Akteure mit dem Publikum „Oh du fröhliche“.

Von Peter Dilling

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