Klobesmarkt erbrachte Geld für renovierungsbedürftiges Gemeindehaus – Pfarrer lobt Solidarität

Ganz Helsa sang in einem Chor

Glühwein schmeckte: Kai Weu (von links), Tim Hildebrand, Tanja Jäger, Bianca Hildebrand, Sven Jäger, Sarah Ibl, Kerstin Hild und Lukas (9) feierten auf dem Klobesmarkt.

Helsa. Das Gemeindehaus der evangelischen Kirche ist schon lange Anlaufpunkt für viele Helsaer. 18 nichtkirchliche Gruppen üben dort, die Räume seien ständig weitgehend ausgebucht, sagte Pfarrer Matthias Friedrich.

Vergangenen Donnerstag war es noch voller als sonst: Die Gewerbetreibenden, die Dorfgemeinschaft, die Feuerwehr Helsa und die evangelische Kirchengemeinde Helsa veranstalteten gemeinsam den Klobesmarkt, von dem auch das sanierungsbedürftige Gemeindehaus der Kirche profitiert. Es kamen laut Pfarrer Matthias Friedrich 1550 Euro an Spenden zusammen. Allein 800 Euro erlösten Ingrid Mundt und Anita Röder mit dem Verkauf ihrer Bilder.

Im Mittelpunkt des Nachmittags und des Abends stand ein Chorsingen für den guten Zweck: Fünf Helsaer Chöre sangen abends in der vollbesetzten Kirche ebenfalls für eine Reparatur des maroden Gemeindehauses, was 550 Euro an Spenden erbrachte.

Die Kirchengemeinde kann jeden Spenden-Euro brauchen: Das Dach des Hauses ist undicht, durch die Fenster zieht es, die Rahmen faulen durch. Dank vieler Spenden habe man schon die durch einen Wasserschaden zerstörte Küche ersetzen können. Er freue sich über die große Solidarität und Hilfsbereitschaft der Helsaer Bürger, sagte Pfarrer Friedrich, der die Helsaer Chöre am Klavier begleitete.

Offenes Singen

Die Besucher des Adventsmarkts hatten sich zuvor am Nachmittag schon mit einem Offenen Singen vor dem Gemeindehaus auf den Chorabend eingestimmt. In der Kirche präsentierten dann der Schulchor der Schäferland-Schule, der Männer-Quartett-Verein Helsa, der Nikolai- und Laudamus-Chor, die Helsaer „StimmBand“, die Aktiven der Chorgemeinschaft Liedertafel Helsa und des MGV Wickenrode ihr vielfältiges Repertoire an Weihnachtsliedern. Da war auch Modernes wie der spanische Ohrwurm „Feliz Navidad“ darunter. Karl-Heinz Knoblauch und Dieter Jankowski animierten mit Gitarre und Akkordeon das Publikum zum Mitsingen.

Etwa 130 Helfer aus dem Dorf hatten den Klobesmarkt vorbereitet. Nachmittags waren die Besucher zu Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus eingeladen, wo es auch allerlei Kunsthandwerk zu kaufen gab. Draußen wartete ein Kleintierzoo auf die Kinder. Die Erwachsenen labten sich am Glühwein und unterhielten sich bis in den späten Abend angeregt. (pdi)

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