Guntershäuser Oktoberfest lockte 250 Gäste in die Sporthalle auf dem Lohberg

Gaudi wie auf der Wies’n

Kamen in bayerischer Tracht: Finja (10, hinten von links) und Gesa Kiekel (37), Peter Norwig (45), Andreas (39) und Jona Kiekel (6). Auch Emely Ebbrecht (8, vorn) war dabei und hatte großen Spaß beim Oktoberfest. Fotos: Hartung

baunatal. „Es ist super, dass man es hinkriegt, von 900 Guntershäuser Einwohnern über 200 zu mobilisieren, zum Feiern auf den Lohberg zu kommen“, sagt Andreas Kiekel (39). Er hat sich extra bayerische Lederhosen angezogen. Genau wie der Rest seiner Familie.

Am Samstagabend veranstaltete der TSV Guntershausen gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr das sechste Guntershäuser Oktoberfest. Dabei stand die TSV-Sporthalle den Münchener Wies’n in nichts nach. Karierte Tischdecken zierten die Bierzeltgarnituren – weiß-blaue Fähnchen, wohin das Auge reichte. Die meisten der 250 Feiernden hatten sich in Krachlederne oder Dirndl gehüllt. Die Stimmung im Saal hätte besser nicht sein können. Nach dem obligatorischen „O’zapft is“ sorgte das Showtheater Schreckschuss für die passende Oktoberfestmusik. Von „Schatzi, schenk mir ein Foto“ bis zum „Kufsteinlied“ – das Repertoire der Partyband war riesig. Bereits bei der Ankündigung von „Sierra Madre“ zückten die Gäste die Feuerzeuge.

Auch Alex Ajrab ließ es ordentlich krachen. „Wunderbar“ fand der 63-jährige Guntershäuser die Party. „Die Saal ist gut gefüllt, und die Stimmung ist super“, sagte Stefan Ebbrecht, Vorsitzender des TSV. Etwas später am Abend wurde dann noch die Sektbar eröffnet, wo man leckere Cocktails bekommen konnte. „Die tollen Dirndl unserer Bedienungen sind alle von Friedchen Norwig geschneidert worden“, erklärte Ebbrecht.

Ob alt oder jung, beim Guntershäuser Oktoberfest kam jeder auf seine Kosten. „Hier ist alles toll“, fanden auch Finja (10) und Jona Kiekel (6) und Emely Ebbrecht (8). Der Sonntag startete dann mit einem Festgottesdienst. Nach einer bayerischen Mahlzeit gab es am Nachmittag Musik vom Gesangsduo Stefan und Ingbert. Bei Kaffee und Kuchen und einer Kindergaudi klang das sechste Guntershäuser Oktoberfest schließlich langsam aus.

Von Tina Hartung

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