Gutes Wetter begünstigte Endausbau von Straßen und Wegen – Noch 39 Grundstücke stehen zum Verkauf

Wohngebiet Hasenstock wird früher fertig

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Begutachten den Baufortschritt: Ingenieur Reiner Franke vom Beratungsbüro Hesse und Partner aus Kassel (von links), Hauptamtsleiter Klaus Exner und Erster Beigeordneter Erwin Sedlazek.

Fuldatal. Die Veränderung ist deutlich: Aus Buckelpisten und Behelfszufahrten werden derzeit im Baugebiet „Auf dem Hasenstock“ Straßen und Gehwege, die einem Wohngebiet angemessen sind.

Der Endausbau der öffentlichen Flächen, er startete Mitte März, ist weit fortgeschritten. Ende August, wenn die Asphalt-Feindecke auf die Straßen aufgebracht wird, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Insgesamt 430.000 Euro werden investiert.

Wege- und Nebenstraßen wurden auf einer Länge von 650 Metern gepflastert, sagt Hauptamtsleiter Klaus Exner. 500 Meter Bordsteine sind gesetzt und die Tragschicht der Fahrbahnen auf 780 Metern Länge ausgebracht.

Die öffentlichen Flächen sollen noch begrünt werden. 48 Bäume werden entlang der Straßen gepflanzt. Dies erfolge voraussichtlich im Oktober durch eine ortsansässige Gartenbaufirma, die den Zuschlag erhalten habe, sagt Exner. Die Kosten hierfür betragen noch einmal 18.000 Euro.

Die gute Arbeit der beteiligten Firmen und entsprechendes Wetter habe dafür gesorgt, dass der Endausbau der Straßen im Baugebiet Hasenstock einen Monat früher abgeschlossen werde, als ursprünglich geplant, sagt Lars Brendler. Der Ingenieur von dem Kasseler Planungsbüro Hesse und Partner betreut die Arbeiten.

„Der Endausbau ist ein positives Signal auch an Bauwillige“, meint Hauptamtsleiter Exner, „das merken wir derzeit an der Nachfrage“. Fünf Kaufverträge seien in diesem Jahr bereits abgeschlossen worden, zwei weitere in Vorbereitung. Exner wertet dies als „deutliches Zeichen für die Marktfähigkeit dieses Baugebietes“.

Davon war lange Jahre keine Rede. Seit Ende 2000 konnten die über 100 Grundstücke für Ein- und Mehrfamilienhäuser auf der Fläche von 6,4 Hektar (etwa die Größe von neun Fußballfeldern) erworben werden. Nur verlief die Nachfrage schleppend.

„Der Endausbau ist ein positives Signal auch an Bauwillige, das merken wir derzeit an der Nachfrage“.

Nach zwei Jahre waren lediglich 20 Grundstücke verkauft. Und als sich die Situation in den Folgejahren kaum verbesserte, entschied sich die Gemeinde 2007, die Preise für das Bauland deutlich zu senken. In der Folge kostete der Quadratmeter je nach Lage zwischen 80 und 130 Euro und damit 50 Euro weniger als ursprünglich.

Sonderfläche für Lebensmittelmarkt

Inzwischen seien lediglich noch 39 Bauplätze zu haben, somit über 60 verkauft, sagt Exner. Und es gibt noch Anfragen für den Bau von Mehrfamilienhäusern und die Sonderfläche für einen Lebensmittelmarkt am Eingang des Baugebietes.

Am 15. Dezember läuft der Vertrag der Gemeinde mit der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) aus, die die Erschließung und Vermarktung übernommen hatte.

Dann geht das Baugebiet „Auf dem Hasenstock“ in den Besitz der Gemeinde über. Hierfür muss Fuldatal in diesem und dem kommenden Jahr zusammen sechs Millionen Euro an die DSK als Ablösesumme zahlen.

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