Mahnwache der Energiegenossenschaft Kaufungen

Gedenken an Opfer von Fukushima

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Erinnerten an die Atomkatastrophe von Fukushima: Christoph Rombach (vorn, mit schwarz-weißer Mütze), Sprecher der Energiegenossenschaft Kaufungen, kritisierte den Umgang der japanischen Behören mit dem Thema Kernenergie.

Kaufungen. Mehr als 20 Atomkraftgegner beteiligten sich an einer Mahnwache für die Opfer der Katastrophe von Fukushima vor dem Kaufunger Rathaus.

Die Initiative für die Veranstaltung am zweiten Jahrestag der Ereignisse in Japan hatte die Energiegenossenschaft Kaufungen ergriffen. Unter den Teilnehmern waren der Landtagsabgeordnete Timon Gremmels (SPD), Vertreter örtlicher Parteien und Bürgermeister Armin Ross (SPD). Nach einer Schweigeminute kritisierte Christoph Rombach dass der beschädigte Reaktor in Fukushima noch nicht gesichert werden konnte. Es sei nicht nachvollziehbar, so der Sprecher weiter, dass man in Japan Atomkraftwerke weiterhin betreiben und neue Meiler bauen wolle.

Auch deutsche Kernkraftwerke seien nicht sicher, sagte Rombach. Der Sprecher warnte außerdem davor, den angekündigten Atomausstieg nicht umzusetzen. (ppw)

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