Sanierung der Friedrichsbrücker Straße – Neue Asphaltdecke

Gefährliche Kurven werden nicht entschärft

Schrecklicher Unfall: Die schmale und kurvenreiche Landstraße zwischen Helsa und Friedrichsbrück wurde schon etlichen Autofahrern zum Verhängnis. Dieser Unfall ereignete sich 2008. Archivfoto: nh

Helsa. Die Straße zwischen Helsa und Friedrichsbrück ist derzeit voll gesperrt, ein drei Kilometer langes Teilstück von Helsa bis zur Grenze des Werra-Meißner-Kreises wird saniert. Baukosten: knapp eine Million Euro. Der Rest der Straße ist bereits vor zwei Jahren instandgesetzt worden.

Wird die kurvenreiche und teilweise abschüssige Straße im Zuge der Bauarbeiten auch entschärft? Immerhin gab es einige Unfälle auf der schmalen Landesstraße.

Erst Mitte September verunglückte eine 28-jährige Autofahrerin aus Helsa in einer Kurve auf regennasser Fahrbahn; das Auto landete auf dem Dach, die Fahrerin mit leichten Verletzungen im Krankenhaus. Auch schwere Unfälle gab es bereits. So starb ein 65-Jähriger aus Hess. Lichtenau im Januar 2008, nachdem er auf eisglatter Fahrbahn in einer Kurve ins Rutschen gekommen war. Auch davor gab es schon schwere Unfälle. An eine Veränderung des Straßenzuschnitts ist dennoch nicht gedacht, sagt das Kasseler Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) auf Nachfrage. Denn trotz dieser Unfälle sei die Straße kein Unfallschwerpunkt. „Die Kurven werden nicht verändert“, sagt ASV-Sprecher Reinhard Banse. Im Zuge der jetzigen Baumaßnahmen werde nur die Asphaltdecke erneuert. Die Oberfläche sei an vielen Stellen kaputt.

Die Arbeiten werden aus Landesmitteln finanziert. Es handele sich um eine ganz normale Straßenunterhaltung. Man habe die Arbeiten jedoch etwas vorgezogen, damit die Straße während der Zeit der im Zuge des A44-Baus geplanten Erdtransporte nicht gesperrt werden müsse. Die Straße werde auch nicht verstärkt, „die Lastenklasse reicht aus für die Erdtransporte“, so Banse. (hog)

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