Gefahr bei Verletzungen

Projekt zum Thema Aids an der Erich-Kästner-Schule Baunatal

+
Unfall simuliert: Celina Keim ist von einem Auto angefahren worden. Sonja Schmidt hilft der Verletzten und infiziert sich durch eine blutende Wunde mit HIV.

Baunatal. Die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland ist im vergangen Jahrzehnt gestiegen. Das und den heutigen Welt-Aids-Tag nahmen die Deutschlehrerinnen Sina Blumenthal und Ludmilla Gert von der Erich-Kästner-Schule in Baunatal zum Anlass, das Projekt „HIV-wir zeigen Schleife“ ins Leben zu rufen.

Zwei Wochen drehten sich die Inhalte von Sachtexten und Kurzgeschichten im Deutschunterricht der neunten Klasse um Ansteckung, Vorurteile, Ängste, und Schutz vor HIV.

Michelle Fritzler (Foto unten, von links), Tanisha Reinhold, Sinan Demir, Celina Keim, Louisa Vieweger, Vildan Tekin und Sonja Schmidt bastelten eine Collage zum Thema Aids.

„Wir wollen diese Themen unbedingt in Erinnerung rufen und Aufklärungsarbeit leisten“, sagt Blumenthal. „Es war erschreckend, wie wenig die Schüler vor dem Projekt über HIV und Aids wussten. Manche dachten zum Beispiel, dass man sich gegen Aids impfen lassen kann.“ Das hat sich nun geändert. Durch intensive Arbeit in Gruppen zum Thema HIV sind die Schüler nun schlauer: „Ich habe im Projekt viel über die Krankheit erfahren“, sagt die 15-jährige Michelle Fritzler.

Zum Abschluss der zwei Wochen fand am Freitag ein Projekttag statt, an dem in kleinen Gruppen an Foto-Geschichten gearbeitet wurde. Die Schüler stellten zum Beispiel dar, wie man sich durch Kontakt mit Blut infizieren kann. (ptz)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.