Gebietstausch gibt Nieste Eingriffsrecht

Gegen Müll und ewiges Gebell

Nieste. Nach dem Flächentausch zwischen Niedersachsen und Hessen im Bereich von Nieste kann die Gemeinde laut Bürgermeister Edgar Paul (SPD) endlich gegen ein Dauerärgernis vorgehen: Am Ortsrand hat ein Niester Bürger große Mengen Müll gelagert, zudem werden auf dem Grundstück eine Ziege und zwei Hunde in fragwürdigen Umständen gehalten.

Bisher verlief die Landesgrenze genau durch das Grundstück, der Müll lagerte auf der niedersächsischen Seite, das Nachbarland hatte kein großes Interesse gezeigt, gegen diese Missstände vorzugehen. Das sei jetzt anders, freute sich Paul: „Endlich können wir diese haltlosen Zustände beenden.“

Mit dem Regierungspräsidium Kassel sei Kontakt aufgenommen worden, um gegen die wilden Müllablagerungen vorgehen zu können.

Zudem habe es einen Ortstermin mit dem Veterinäramt des Landkreises Kassel wegen des Verdachts auf Tierquälerei gegeben. Es werde geprüft, ob Ziege und Hunde artgerecht gehalten würden.

Bellen gegen die Ratten?

Paul hofft auch, den Nachbarn des Geländes wieder zu einer ungestörten Nachtruhe zu verhelfen: Die Hunde hatten mit stundenlangem Gebell, mit dem offenbar Ratten vertrieben werden sollten, den genervten Anwohnern den Schlaf geraubt. Nach Beschwerden aus der Bevölkerung hat die Gemeinde nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Ruhestörung eingeleitet. (tom)

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