Günter Malsch stimmte die Mitglieder des IG Metall Senioren-Arbeitskreises auf das neue Jahr ein

„Gehören nicht zum alten Eisen“

Blicken voller Tatendrang aufs neue Jahr: Christine Brodde (von links), Ursula Malsch, Michael Aufenanger, Adi Ross, Günter Malsch, Alfred Hesemeier, Karl Carl, Norbert Bohlender und Wilhelm Zaun. Foto: Sommerlade

Ahnatal. Gut gelaunt, mit vielen guten Vorsätzen und voller Tatendrang starteten die Mitglieder des IG Metall- Senioren-Arbeitskreises Ahnatal/Calden ins neue Jahr. „Wir blicken zufrieden auf das erfolgreiche vergangene Jahr zurück, freuen uns aber auch auf anstehende Herausforderungen im Jahr 2012“, begrüßte Günter Malsch die Gäste des Neujahrsempfangs im Ahnataler Bürgersaal.

Mit seinem Ausblick untermauerte der Vorsitzende: „Die Arbeitskreis-Mitglieder gehören noch lange nicht zum alten Eisen. Auch wenn wir bereits aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind, machen wir uns für soziale Belange stark“, so Malsch. Dabei verwies er auf zahlreiche IG Metall-Demonstrationen, an denen auch der Senioren-Arbeitskreis stets mit durchschnittlich 20 Mitgliedern beteiligt war.

Das Wirken des Arbeitskreises würdigte Michael Aufenanger. „Hier wird gute und lobenswerte Arbeit geleistet. Herzlichen Dank dafür“, so der Ahnataler Bürgermeister.

„Die rege Arbeit des Arbeitskreises spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass aus unserem Kreis fünf Delegierte der Delegiertenversammlung angehören“, so Malsch.

„Damit das auch künftig so bleibt, bitte ich alle Mitglieder, sich an der kommenden Wahl zu beteiligen“, sagte er im Hinblick auf die anstehende Delegiertenwahl 2012 bis 2015, die am 4. Februar im Bürgerhaus Lohfelden stattfindet

Die fünf Delegierten Norbert Bohlender, Karl Carl, Günter Malsch, Peter Mogge und Wilhelm Zaun stellen sich dabei wieder zur Wahl. Ferner kandidieren Helmut Germeroth und Klaus-Dieter Wonke. Als Ersatzdelegierter kann Waldemar Fischer gewählt werden.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Neujahrsbegrüßung war neben den anstehenden Neuwahlen der Ausblick auf die Tarifrunde 2012. „Es wird sicher eine harte Verhandlung werden, die wir aufmerksam verfolgen und mit Beteiligung an Demos und eventuellen Arbeitskampf aktiv unterstützen werden.“

Voller Aktionismus blickte auch Gastrednerin Christine Brodde auf das Jahr 2012. „Das Jahr wird uns wieder vieles abverlangen“, betonte die Sekretärin der Verwaltungsstelle Nordhessen. Brisante Themen seien dabei Altersarmut, Rente mit 67 sowie Leiharbeit.

Besorgniserregend sei zudem die zunehmende rechtsradikale Entwicklung. „Das darf uns nicht kalt lassen. So kann es nicht weiter gehen“, warnte Brodde. Mit der IG Metall-Aktion „Respekt“ wolle man dem gefährlichen Trend entgegenwirken. Unterstützung dabei signalisierte Malsch. „Wir werden möglichst bei allen Aktionen dabei sein, denn in unserem Arbeitskreis herrscht ein gutes Miteinander.“

Das zeigte sich denn auch beim anschließenden gemütlichen Beisammensein, bei dem anstehende Projekte ausgiebig diskutiert wurden.

Von Martina Sommerlade

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