Baunatal: SPD geißelt Missachtung von Wählervotum

Baunatal. Die Baunataler SPD-Mehrheitspartei übt herbe Kritik an CDU und FDP. Beide Parteien wollten sich mehr Posten verschaffen, als ihnen von den Wählern zugedacht wurden, bemängelt Reiner Heine in einer Pressemitteilung.

Heine, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion, geißelt, dass Christ- und Freidemokraten zwar unabhängig voneinander um Wähler geworben hatten. Nun zeige sich aber, dass es in Baunatal „offenbar keinen Unterschied mehr zwischen diesen beiden Parteien gibt“.

Grund der Kritik ist, dass die einzig verbliebene FDP-Abgeordnete Marion Geisler-Annemüller eine Fraktionsgemeinschaft mit der CDU bilden will. Das bringt der Union elf statt zehn Sitze im Stadtparlament, sie erhält zudem zu Lasten der Grünen je einen Sitz mehr in den Ausschüssen und im Magistrat. Dass CDU und FDP die Gewichte zu ihren Gunsten verschieben wollen, nennt SPD-Mann Heine „einen schlechten Start in die neue Wahlperiode“. Die SPD überlege noch, wie sie damit umgehe. (ing)

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