SPD-Abgeordnete zu Prämie für Stromtrasse

„Geld fördert Akzeptanz nicht“

Ulrike Gottschalck

kreis kassel. Die Überlegungen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), den von der geplanten 380 kV-Stromtrasse von Wahle nach Mecklar berührten Gemeinden 40 000 Euro für jeden Kilometer zu zahlen, wird nach Einschätzung der Bundestagsabgeordneten Ulrike Gottschalck und des Landtagsabgeordneten Timon Gremmels (beide SPD) nicht zu einer höheren Akzeptanz des Projekts führen. Wichtiger als „marginale Einmalzahlungen“ sei es, konstruktive Vorschläge der Kommunen und Bürgerinitiativen aufzugreifen, heißt es in einer Erklärung der beiden Parlamentarier aus Niestetal. Als Beispiel nennen sie Abschnitte mit Erdkabeln, Bündelungen mit bestehenden Trassen außerhalb der Ortslage sowie einen ausreichenden Abstand zur Wohnbebauung.

Weder die Gemeinden noch die Bürgerinitiativen seien grundsätzlich gegen den Ausbau des Stromnetzes. Sie wollten allerdings, dass alternative Trassen und Übertragungsformen ernsthaft geprüft werden. (ket) Archivfotos: nh

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