Leiselzwerge: Stadt übernimmt Betreuung

Geld für Krippe bewilligt

Baunatal. Die Stadt Baunatal übernimmt ab August die Kinderkrippe Leiselzwerge in Altenbauna, weil sich der Trägerverein auflöst. Nun stellte das Stadtparlament auch finanziell die Weichen für den Betreiberwechsel, indem es einstimmig 140 000 Euro für Personalkosten bereitstellte. Dabei geht man davon aus, dass 60 000 Euro davon durch Mehreinnahmen aus Betreuungsgebühren und Landeszuschüssen zurück in die Kasse kommen.

Der Elternverein Vorkindergarten Leiselzwerge gibt auf, weil er die Gefahr sieht, rote Zahlen zu schreiben, und weil der Aufwand immer höher wird. Die Stadt will jedoch die Betreuung der Kinder unter drei Jahre sichern, zumal ab 2013 eine gesetzliche Quote gilt. Außerdem hatte sie für die Krippe gerade erst einen Neubau für 1,5 Millionen Euro erstellt.

Zahl reicht nicht aus

Und schließlich stelle man einen wachsenden Bedarf an Plätzen für die Jüngsten fest. Die in Guntershausen, Kirchbauna und Hertingshausen zusätzlich angebotenen Plätze reichten nicht, heißt es einer Mitteilung des Rathauses.

Künftig werden – den gesetzlichen Bestimmungen folgend – in der Kinderkrippe im Leiselfeld 30 Kinder in drei Gruppen betreut. Alle Plätze sind belegt. Der Verein hatte 39 Plätze angeboten.

Bürgermeister Manfred Schaub verweist aber darauf, dass niemand Nachteile erleide. Weil die Kinder teilweise nur einige Stunden betreut würden, reichten die Kapazitäten dennoch aus. (ing)

HINTERGRUND

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