Kirche Elmshagen: Aktion mit speziellem Namen

Geld nötig für Haus an Himmelspforte

Sanierung dringend nötig: An der Kirche Elmshagen, die teils aus dem Mittelalter stammt, hat der Zahn der Zeit genagt. Foto: Dilling

Schauenburg. „Nisi Domus“, diesen Namen hat sich der Förderkreis gegeben, der Geld für die Sanierung der Kirche in Elmshagen einspielen will. 15 000 Euro sind das Ziel, die Kosten der dringend nötigen Erneuerungsarbeiten werden auf insgesamt 663 000 Euro geschätzt. Aber was bedeutet eigentlich „Nisi Domus“?

Pfarrer Stefan Weiß erklärt es mit einer Bibelstelle (1. Mose, 28,17) über Jakob und die Himmelsleiter mit dem Wortlaut „Non est hic aliud nisi domus Dei et Porta Celi“, was auf Deutsch sinngemäß heißt: „Dies ist kein anderes als das Haus Gottes und die Pforten des Himmels.“

Man habe lange über den Namen des Förderkreises diskutiert und sei schließlich zu der Überzeugung gekommen: Nisi Domus klingt schön, Menschen werden hellhörig und fragen danach, außerdem passt der Begriff zum Mittelalter, denn in ihren ältesten Teilen stammt die Elmshagener Kirche aus dem zwölften Jahrhundert, ist also fast ein Jahrtausend alt. Weiß: „Das spiegelt sich wider.“

Der Förderkreis hofft auf viele Spender, ferner sind Patenschaften willkommen, ein Konto wurde eingerichtet. (ing)

Förderkreis Kirche Elmshagen, Kontonr. 65 83 91, Raiffeisenbank Baunatal, BLZ 520 641 56.

Kontakt: Tel. 0 56 01/8 76 17 (Ralf-Dirk Walz) und 12 06 (Pfarramt). www.kirche- elmshagen.de

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