400 Besucher beim Country- und Line-Dance-Festival im Fuldafreizeitzentrum

Gelungener Mix im Westerndorf

Tanzen in der Linie: Viele Line-Dancer nutzten die Gelegenheit, sich zu bewegen. Fotos:  Sommerlade

Fuldatal. Eine schwarze Lederweste mit Fransen und alles, was zum Western-Outfit dazugehört – das stand schon lange auf der Wunschliste von Anja Berger.

Beim Country- und Line-Dance-Festival im Fuldafreizeitzentrum wurde die Frau aus Hofgeismar schließlich fündig. Im Westerndorf Knicktowncity und am Stand von Horst Roprecht hatte die junge Frau die Qual der Wahl.

„Hier gibt es für alle Western-Fans viele schöne Dinge. Da fällt die Entscheidung gar nicht so leicht.“ Die Besucherin aus Hofgeismar war eine von über 400 Gästen, die zur mittlerweile zweiten von den Donkey-Dancers der Freiwilligen Feuerwehr Knickhagen organisierten Veranstaltung ins beschauliche Westerndorf gekommen waren.

Country- und Line-Dance-Festival im Fuldafreizeitzentrum

„Wir sind überwältigt von der Besucherzahl“, freute sich das Organisatoren-Team um Michael Patzke und Andreas Heinemann. „Es ist sehr schön, dass die Resonanz sowohl bei den Besuchern als auch bei diversen Line-Dance-Gruppen so gut ist“, so Heinemann. „Es besteht ganz offensichtlich Bedarf nach solch einer Großveranstaltung.“ Schließlich seien neben interessierten Gästen aus der Region auch 25 Tanzgruppen aus ganz Deutschland vor Ort, die unter der Regie von Doc Snuggles (Wolfgang Breinsberger) neue Tänze einstudierten, bewährte Schritte in Erinnerung riefen oder einfach nur begeistert tanzten. Das Konzept, beim Festival eine Mischung aus geselligem Beisammensein, Tanz, Musik und Bullenreiten anzubieten, sei voll aufgegangen.

Das bestätigte Besucherin Kristina Hänecke. „Es ist erstaunlich, was so ein kleines Dorf auf die Beine stellt“, so die Frau aus Wilhelmshausen. „Hier herrscht eine nette und idyllische Atmosphäre, bei der für alle Gäste ein Hauch von Western-Romantik spürbar wird.“

Ein besonderes Flair hatte das Fest auch für Laura Balhar. „Mit dem Country-Festival verbindet mich sehr viel, weil ich im vergangenen Jahr beim Gottesdienst des Festivals getauft wurde“, erklärte die 13-Jährige. Die Line-Dance-Veranstaltung werde sie daher regelmäßig besuchen. „Die eigene Taufe ist ohnehin ein besonderer Tag. Eine Taufe vor dieser traumhaften Kulisse ist aber wohl kaum noch zu übertreffen. Daran denke ich auf jeden Fall gern zurück“, betonte Laura.

Begeistert von der Veranstaltung zeigten sich auch Dirk und Christiane Eberhardt. „Wir sind keine speziellen Western-Fans, finden das Festival aber dennoch großartig“, so das Ehepaar, das erstmalig beim Festival dabei war. „Das ist eine große Leistung für einen kleinen Ort.“

Von Martina Sommerlade

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