Total Vokal und das Kammerorchester der Musikschule Chroma begeisterten Zuhörer mit ihrem Repertoire

Gelungenes Konzert im Ausweichquartier

Toller Gesang: Die Sängerinnen von Total Vokal (von links) Sybille Pape, Anne-Kathrin Janke, Rosi Vey, Stephanie Janke und Anke Mayer begeisterten das Publikum. Fotos: Schilling

Fuldatal. Der Regen konnte dem Sommerkonzert der Musikschule Chroma nichts anhaben. Wie Dieta Waitz von Eschen in ihrer Begrüßung sagte: „Die Organisation von Chroma ist ja flexibel und mit allen Wassern gewaschen.“

Und so fand das Konzert in diesem Jahr nicht im Park von Gut Winterbüren statt, sondern wurde kurzerhand in den Saal des Fuldataler Forums verlegt.

Pünktlich zum Konzertbeginn war der Saal voll besetzt. Wehmut, dass das Parkfest ins Wasser fiel? Für Irmgard Sperzel kein Problem. „Wir sind ja mit dem Bewusstsein gekommen, dass es hier anders ist“, sagt sie. Und fügt hinzu: „Ich gehe zu jedem Konzert von Total Vokal, die sind immer sehr gut.“ Schließlich ging es in erster Linie um die Musik. Und da wurden die Besucher nicht enttäuscht. Den ersten Teil des Konzertes bestritten die Sängerinnen von Total Vokal, nach der Pause trat das Kammerorchester der Musikschule auf.

Das Repertoire von Total Vokal reichte von Klassik über Volkslieder bis zu modernen Stücken. Mal ergreifend, mal mitreißend begeisterten die Sängerinnen das Publikum und sorgten auch mit ihrer unverkrampften Art für beste Unterhaltung. Viel Spaß hatten die Zuhörer bei der „Warnung“ von Mozart, der dazu rät, die jungen Mädchen einzusperren, um sie vor der Männerwelt zu schützen. Und als Zugabe war, dem Regen zum Trotz, „Oh happy Day“ zu hören. „Die Gesangsqualität ist ganz toll, wunderbar“, war sich das Ehepaar Ursula und Dieter Deutschmann einig. Nicht weniger beeindruckte das Kammerorchester unter Leitung von Gerhard Förster.

Das reine Streichorchester nahm die Gäste mit auf eine musikalische Kreuzfahrt rund um das Mittelmeer. Die Reise begann mit einem Konzert des Italieners Giovanni Pergolesi und führte dann weiter nach Kroatien, mit Musik von Juro Tkaltchitch.

Anschließend ging es musikalisch nach Griechenland, mit einem griechischen Tanz, den Nikos Skalkottas original für Streicher komponiert hat.

Für ständigen Taktwechsel sorgte der Arabische Walzer des Jazzmusikers Rabih Abou Khalil. Abgerundet wurde das Kammerkonzert von Dieta Waitz von Eschen mit kurzen Informationen zu den einzelnen Komponisten und Stücken. (pmi)

Von Meike Schilling

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