Trotz Sparzwang: Gemeinde hält an „König“ fest

Tilo Küthe

Helsa. „Der Verein kann darauf bauen, dass der Mietvertrag bestehen bleibt.“ Dieses Versprechen gibt Helsas Bürgermeister Tilo Küthe (SPD) den Käufern des Gasthauses „König von Preußen“.

15 Jahre will die Gemeinde den Saal mieten, um ihn den Vereinen zur Verfügung zu stellen. Das kostet zusammen 360 000 Euro. Dabei muss die Gemeinde sparen. Noch in diesem Jahr fällt die Entscheidung, ob Helsa den kommunalen Schutzschirm in Anspruch nimmt. Unter dem Schirm müsste die Gemeinde jährlich Ausgaben von 800 000 Euro streichen.

„Wir sind überzeugt, das Richtige getan zu haben“, sagt Küthe. Der Bürgermeister ist sich sicher: Der Neubau eines Saals wäre deutlich teurer gewesen. „Die Gemeinde hätte es sonst nicht geschafft, einen Saal in dieser Größe bereitzustellen.“ (akl)

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