Nachtragshaushalt 2013 mit Plus von 84 000 Euro

Gemeinde Nieste erzielt Überschuss

Nieste. Die Niester Gemeindevertreter können sich die Hände reiben: Der Ergebnishaushalt 2013 wird dieses Jahr voraussichtlich nicht nur ausgeglichen sein, sondern ein gehöriges Plus ausweisen. Das geht aus dem Nachtragsetat hervor, den Erster Beigeordneter Jürgen Ewig (SPD) während der jüngsten Sitzung des Gremiums einbrachte.

Danach wird die Gemeinde dank besserer Gewerbesteuereinnahmen voraussichtlich einen Überschuss von 84 000 Euro erzielen. Zu Beginn des Jahres hatte man nur mit einem Plus von 18 000 Euro gerechnet. „Da können wir zufrieden sein“, sagte Susanne Schmidt-Osterberg (SPD), Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses. Das lasse hoffen, dass auch der Etat 2014 ausgeglichen präsentiert werde könne.

Mehreinnahmen habe die Gemeinde beim Baugebiet Valtensbreite erzielt, berichtete Ewig. Dagegen seien die Kosten bei den Abwasseranlagen, der Energie und den Kindergärten (durch die Einrichtung einer Gruppe für unter Dreijährige) gestiegen. Das Aufstellen stromsparender Straßenleuchten werde sich erst im Etat 2014 positiv bemerkbar machen.

Nicht so rosig sieht es dagegen beim Dienstleistungszentrum der Gemeinde aus. Der Eigenbetrieb schreibt laut Wirtschaftsplan einen Verlust von 33 000 Euro. Ausgaben von 97 000 Euro stehen nur Einnahmen von 64 000 Euro gegenüber.

Grimmsteig-Touristik

Erwartungsgemäß hat die rein sozialdemokratisch besetzte Gemeindevertretung einstimmig die Gründung des Eigenbetriebs Grimmsteig-Touristik beschlossen. Die Niester Wanderschule bleibt weiter unter dem Dach des Heimat- und Verkehrsvereins bestehen. Der neue Eigenbetrieb sorge für mehr Transparenz und Überblick bei den vielfältigen Tourismus-Aktivitäten der Gemeinde, meinte Schmidt-Osterberg. (pdi)

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