Gemeinde Schauenburg prüft neuen Windpark

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So könnte es werden: Auf dem Langenberg soll eine Fläche für neue Windräder untersucht werden. Unser Bild zeigt eine ähnliche Anlage bei Freiburg.

Schauenburg. Bis zu drei Windrädern könnten sich schon bald auf dem Langenberg zwischen Baunatal und Schauenburg drehen. Das Schauenburger Gemeindeparlament brachte jetzt mit großer Mehrheit einen Bebauungsplan für diesen Bereich auf den Weg.

Demnach soll geprüft werden, ob zwischen Elmshagen, Breitenbach und Hoof - auf dem so genannten Saukopf - ein Windpark sinnvoll ist.

„Maximal drei Windräder sind wahrscheinlich“, erläuterte Bürgermeisterin Ursula Gimmler (CDU) in der Sitzung. Ein Investor ist offensichtlich schon in Sicht. Gimmler sagte zumindest, dass ein Investor jetzt schon die notwendigen Gutachten in Auftrag geben wolle.

Damit könnte die Gemeinde die dritte Fläche für Windkraft bekommen. Derzeit drehen sich drei Rotoren bei Martinhagen. In Planung befindet sich seit längerem ein Windpark auf dem Lindenberg bei Breitenbach. Dort sollen zwischen sieben und elf Windräder aufgebaut werden. Investor ist die Firma GP Joule aus Reußenköge.

Die Gemeinde will die Prüfung der Flächen auf dem Lindenberg und auf dem Langenberg gerne miteinander verknüpfen. Es sei sinnvoll, die Planung inklusive der dazugehörigen Untersuchungen gemeinsam zu betrachten, heißt es in der Begründung aus dem Rathaus.

Laut Gimmler ist dabei noch völlig offen, ob sich Anlagen auf den Saukopf überhaupt lohnen. „Noch weiß keiner, wie stark der Wind dort weht.“ Fest stehen hingegen bereits die Mindestabstände, sollten der Windpark kommen. Nach Angaben der Bürgermeisterin dürfen die Türme maximal auf einen Kilometer Entfernung an die Bebauung heranrücken.

Von Sven Kühling

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