IG-Metall Ahnatal-Calden und Gemeinde starten eine Aktion für mehr Toleranz

Gemeinsam Respekt zeigen

Setzen sich für Respekt in Ahnatal ein: Bürgermeister Michael Aufenanger (von links), Günter Malsch (Vorsitzender Seniorenarbeitskreis IG Metall) und der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Gerhard Rübenkönig. Foto: Kisling

Ahnatal. Die Initiative „Respekt – kein Platz für Rassismus“ hat sich seit 2006 in der Medienwelt etabliert. Vor allem von Fußball-Länderspielen kennt man den Slogan, den die Spieler häufig auf einem Transparent vor dem Spiel entrollen. Dank des Ahnatal-Caldener Arbeitskreises der IG-Metall und der Gemeinde werden die Schilder mit der ausgegebenen Devise künftig vier öffentliche Gebäude in Ahnatal zieren.

Am Rathaus, am Café Klatsch, am Heckershäuser Gemeindezentrum und an der Sporthalle soll ein offizielles Schild angebracht werden. „Wir möchten durch die Schilder einen fairen Umgang miteinander erreichen.“

Gerecht behaneln

Senioren, Jugendliche, Behinderte – alle müssen sich gegenseitig gerecht behandeln und Respekt zeigen“, erklärt Günter Malsch, Vorsitzender des Arbeitskreises, die Intention. Den Senioren des Arbeitskreises war die Idee gekommen, nachdem die IG-Metall im März 2011 das Projekt in Deutschland offiziell unterstützt hatte.

Passend zum 40-jährigen Bestehen Ahnatals haben die Schilder eine ganz besondere Bedeutung. „Im Gemeindeleben von Weimar und Heckershausen musste sich erst der Respekt entwickeln, bis wir es zu einer Gemeinde geschafft haben, auf die wir stolz sein können“, erläuterte Bürgermeister Michael Aufenanger.

Die Verwaltungsstelle der IG Metall Nordhessen kam für die Kosten der Schilder auf, die Gemeinde wird die Montage übernehmen.

Das Schild, das demnächst über dem Café Klatsch hängen wird, soll mit einem besonderen Rahmenprogramm angebracht werden. Hierzu wollen sich die Jugendarbeiter der Gemeinde ein Konzept einfallen lassen, das auf die Toleranz zwischen Senioren und der Jugend eingeht.

Das Gemeindeleben in Ahnatal müsse nach den Maßstäben der Initiative wie Toleranz, Anerkennung und Wertschätzung funktionieren, meinte Malsch. (ptk)

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