Baunatal, Schauenburg und vier weitere Orte bereiten sich schon auf Winterdienst vor

Gemeinsamer Einkauf von Salz

Streusalz als Sommerthema: Baunatal und fünf weitere Kommunen denken bereits an den nächsten Winter. Archivfoto: dpa

Baunatal / Schauenburg. Der nächste Winter kommt bestimmt: Und dafür will die Stadt Baunatal gewappnet sein. Aber nicht nur sie denkt schon jetzt – bei sommerlichen Temperaturen – über Streusalz und Splitt nach. Um Engpässen vorzubeugen, wie sie in den Vorjahren auftraten, befindet sich zurzeit eine Einkaufsgemeinschaft gemeinsam mit den Nachbarn im Werden. Partner der VW-Stadt sind Schauenburg, Niedenstein, Edermünde, Gudensberg und Fuldabrück.

Die sechs Kommunen wollen zwar ihre eigenen Salzlager behalten, darüber hinaus aber gemeinsam einen Puffer für schwierige Wetterlagen schaffen. „Das macht Sinn“, sagt Baunatals Bürgermeister Manfred Schaub. Zum einen könne man sich dann gegenseitig aushelfen, zum anderen erreiche man mit größeren Bestellungmengen kürzere Lieferzeiten.

Silo in Region?

Momentan wird mit einem Lieferanten aus dem Nachbarbundesland Thüringen verhandelt. Möglicherweise betreibe dieses Unternehmen dann künftig sogar im Bereich der sechs Kommunen ein Silo, mit dem bei anhaltendem Eis und Schnee Spitzen abgedeckt werden könnten, erläutert Schaub. Für den Lieferanten biete eine solche Lösung den Vorteil kurzer Wege, für die Städte und Gemeinden „den direkten Zugriff“, so formuliert es der Bürgermeister.

Weitere Kommunen könnten sich im Übrigen gern anschließen.

Die Stadt Baunatal verbrauchte im zurückliegenden Winter nach Rathaus-Angaben 310 Tonnen Streusalz, im Winter davor waren es sogar 430 Tonnen. (ing)

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