Freiwillige Jugendfeuerwehr in Elgershausen feierte ihren 40. Geburtstag mit vielen Angeboten

Die Gemeinschaft finden alle toll

Sie feiern den 40. Geburtstag: Die Mitglieder der Freiwilligen Jugendfeuerwehr Elgershausen mit Jugendwart Karsten Talmon und dem stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Jörg Ludovici. Fotos: Dräger

Schauenburg. Freundschaft und Gemeinschaft sind toll an der Feuerwehr. Das sagen Karsten und Johanna Talmon. Er ist seit 35 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in Elgershausen, jetzt ist er Jugendwart. Seine Tochter Johanna ist seit 2003 Bestandteil der Gemeinschaft, hat gerade ihre Grundausbildung in der Jugendfeuerwehr gemacht und darf jetzt mit zu Einsätzen fahren. Beide haben jetzt mit mehreren Hundert Besuchern den 40. Geburtstag der Wehr gefeiert.

Beide haben die Jugendfeuerwehr Elgershausen durchlaufen - zu unterschiedlicher Zeit. Was hat sich verändert? „Heute ist es schwieriger, die Jugendlichen zu motivieren, nicht am Computer zu sitzen, sondern sich draußen zu treffen“, erzählt der 47-jährige Jugendwart. Früher sei nach der Schule die komplette Mannschaft da gewesen, haben Eis gegessen, Fußball und Hockey gespielt. An der Ausbildung habe sich nicht viel verändert.

Start mit sieben Jugendlichen

Karsten Talmon hat sie noch bei Jugendwart Gerhard May und seinem Stellvertreter Horst Rossi gemacht, die das Amt bei der Gründungsversammlung am 23. März 1974 übernahmen. Sie starteten mit sieben Jugendlichen, bald waren es 14. 1975 begann die Wettkampfsaison.

„Die Technik ist neuer geworden“, sagt Karsten Talmon. Früher habe man den Schlauch nur auf und zu drehen können, heute gebe es Einstellungen für den Wasserstrahl. „Die Geräte und Schläuche finde ich cool“, sagt Björn Ludovici, der seit zwei Jahren Mitglied der Jugendfeuerwehr ist. Dazu gekommen ist er durch seinen Vater, Jörg Ludovici. Der ist stellvertretender Vereinsvorsitzender der Feuerwehr Elgershausen und begeistert sich auch für die Technik.

Aber den Elfjährigen interessieren an diesem Tag auch die Hüpfburg und die zehn Spiele, wie der heiße Draht, Becher stapeln und Feuerlöschen. Da ist sein Vater raus.

Den heißen Draht findet auch Florian Piesiur toll, doch er hüpft erst in die Luft, wenn es darum geht, sich in eines der zwei großen Feuerwehrautos zu setzen, die während der Feier auf dem Hof des Feuerwehrgebäudes stehen. Die sind am Ende des Tages aber wieder für etwas anderes wichtiges bei der Feuerwehr da: „Um Menschen zu helfen“, sagt Karsten Talmon.

Von Magdalena Dräger

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