Fuldaradeln: Mehr als 2000 Teilnehmer genossen die Natur

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Viel Puste: Dieter Peter aus Elgershausen (vorn, von links) und Olaf Siebert aus Baunatal testeten wie viele andere Radler ihre Lungenfunktion am Stand der Barmer GEK in Guntershausen.

Baunatal / Fuldabrück. Bei angenehm warmen Temperaturen und trockenem Wetter genossen schätzungsweise mehr als 2000 Pedalritter zwischen Körle und Bergshausen beim Fuldaradeln das Naturerlebnis auf den Uferwegen und die vielen Veranstaltungen in den Dörfern am Fluss.

Die gute Resonanz spürten auch die Helfer der traditionellen Radtour am Etappenziel in Guntershausen. Bis zum Mittag hatten Christopher Brede und Sarah Wagner von der Stadt Baunatal schon zehn Räder von Radwanderern gewaschen, ein kostenloser Service für die Tourteilnehmer. Vergangenes Jahr habe er so viele Räder am ganzen Tag gereinigt, sagte Brede.

Auch die Aktiven des GSV Eintracht Baunatal, die sich mit dem TSV Guntershausen bei der Bewirtung abwechselten, spürten den Andrang. Schon mittags musste Bratwurst-Nachschub geordert werden. Auch Bernd Bock und Manfred Weber verkauften diesmal ihre 60 Liter Gemüsesuppe aus der Gulaschkanone vollständig.

Viele Radler ließen ihr Auto ganz zu Haus. Zu denen gehörten Dieter Peter aus Elgershausen und Olaf Siebert aus Baunatal, die von ihren Heimatorten nach Bergshausen radelten, um von dort nach Körle die Fulda entlang und zurück zu fahren. „Für uns ist das eine Kaffeefahrt, auf der man sich schön unterhalten kann und viele Menschen sieht“, sagte Peter. Für Trainingszwecke ist die Strecke zu kurz. Denn die beiden Freunde fahren sonst Straßenradrennen in ganz Deutschland.

2000 Teilnehmer radelten entlang der Fulda

Auch abseits des Fuldaradelns lassen es dagegen die Schindlers und Pauls aus Wollrode beschaulicher angehen. Sie seien viel auf den Rädern an der Fulda unterwegs, sagen die beiden befreundeten Familien. Beim Fuldaradeln haben sie den neuen Radweg bei Grifte getestet. „Der ist wunderbar“, sagt Birgit Schindler, die mit ihrem Rad auch gern ihre Mutter in Dennhausen besucht.

Christine Kloidt aus Guxhagen und ihre Freundin Friede Funk aus Kassel ruhten sich auf den Stufen des Guntershäuser Vereinshauses an der Fulda aus. Kloidt ist mit der Regiotram nach Kassel gefahren und in Bergshausen gestartet. Trotz leichten Gegenwinds fanden die beiden Frauen die Strecke „einmalig“. Kurz vor ihrem Ziel belohnten sich die Frauen für die Anstrengung mit einem indischen Essen, was die Veranstalter in Büchenwerra anboten. Dann ging es mit der Regiotram nach Kassel zurück.

Friede Funk lobte vor allem die abwechslungsreichen Veranstaltungen entlang der Strecke. Neben Verlosungen, unterschiedlichen kulinarischen Genüssen, Vorträgen und Livemusik gab es auch Theater für die Kinder: Das Spielraumtheater Kassel spielte in Bergshausen auf Einladung der Kulturarbeit Fuldabrück die Grimm-Märchen Rumpelstilzchen und „Der Wolf und die sieben Geißlein“.

Von Peter Dilling

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