Kommunen für den Wahltag bestens gerüstet

Genügend Wahlhelfer im Altkreis

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Viel zu tun beim Auszählen der Stimmen: Im Altkreis Kassel fehlt es nicht an Freiwilligen, die als Wahlhelfer ihren Beitrag leisten wollen. Unser Archivfoto entstand bei der Landtagswahl im Januar in Verden/Niedersachsen.

Baunatal / Kreis Kassel. In der Stadt Baunatal ist für die Bundes- und Landtagswahl schon fast alles organisiert: Von 220 Wahlhelfern, die am 22. September gebraucht werden, sind bereits 215 gefunden.

„Wir gehen davon aus, dass wir auch die restlichen Plätze noch besetzen können“, sagte Pressesprecher Thomas Briefs auf Anfrage der HNA. „Auch in der Vergangenheit hatten wir nie Probleme, genug Freiwillige zu finden.“ Die Helfer würden in zwei Schichten arbeiten, müssen aber alle zur Auszählung am Abend da sein. Für ihren Einsatz am Wahltag gebe es 25 Euro Erfrischungsgeld, erklärte Briefs.

Ähnlich sieht es in anderen Kommunen im Altkreis aus: Alle Wahlhelferstellen besetzt sind in Kaufungen. Nur acht Posten sind in Vellmar noch offen. „Zum jetzigen Zeitpunkt vor der Wahl ist das eine sehr gute Zahl“, sagte Wolfhard Eidenmüller vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung. Auch er gehe davon aus, dass die restlichen Posten noch ohne Probleme besetzt werden.

Für den Fall der Fälle ist bei den Kommunen aber meist vorgesorgt. „Wir haben noch einige Wahlhelfer in Reserve“, sagte Thorsten Gregor, stellvertretender Wahlleiter der Gemeinde Kaufungen.

Auch in Baunatal könne man immer auf eine stille Reserve aus Mitarbeitern des Rathauses zurückgreifen, erklärte Pressesprecher Briefs.

Bei der Gemeinde Ahnatal sah es vor Kurzem dagegen noch schlecht aus: 24 von insgesamt 72 benötigten Wahlhelfern fehlten. Erst durch einen zweiten schriftlichen Aufruf gelang es der Gemeinde, die bis dahin noch offenen Posten zu besetzen. „Es ist schwierig, genug Freiwillige zu finden“, erklärte Ahnatals Bürgermeister Michael Aufenanger (CDU). „In unserer Gemeinde ist die Zahl der Wahlhelfer im Gegensatz zu früher eher rückläufig.“

Um den Ehrenamtlichen ihren Arbeitseinsatz so angenehm wie möglich zu gestalten, werde in der Wahlzeit von 8 bis 18 Uhr in zwei Schichten gearbeitet, sagte Aufenanger. Jeder Helfer erhalte außerdem ein Erfrischungsgeld von 30 Euro.

Bei der Gemeinde Lohfelden bekommen Wahlhelfer sogar 50 Euro. „Wir brauchen 90 Freiwillige und haben auch schon alle“, erklärte Birgit Wissemann, Verwaltungsmitarbeiterin. „Wir mussten zwar mehrmals aufrufen, aber das ist normal.“

Informationen und Kontakt: Interessierte am Wahlhelferamt bei der Stadt Baunatal können sich kurzfristig, aber auch das ganze Jahr über im Wahlamt bei Martin Glake unter Tel. 05 61/4 99 22 31 melden.

Von Theresa Ziemann

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