Gemeinde und Altenpflegezentrum planen gemeinsam Erlebnispfad für Senioren

Geräte für die Fitness im Alter

Möchten gemeinsam das Generationenprojekt realisieren: Bürgermeister Michael Aufenanger und Petra Freyer-Jüsten, Leiterin des Evangelischen Altenhilfezentrums, stehen auf dem Weg, an dessen Rand die Geräte montiert werden sollen. Foto: Kisling

AHNATAL. Die Gemeinde Ahnatal und das Evangelische Altenhilfezentrum in Heckershausen möchten die sprichwörtliche Verbindung zwischen den Generationen Wirklichkeit werden lassen.

Derzeit laufen Planungen zur Errichtung eines Erlebnispfades für Senioren, der zwischen dem Altenhilfezentrum und dem Spielplatz Casselbreite liegen soll.

Das Projekt ist bereits seit einigen Jahren geplant, konnte aufgrund der kommissarischen Heimleitung allerdings nie vollständig realisiert werden. Es entstand lediglich ein geteerter Weg, der am Rand der Casselbreite verläuft. Mit der neuen Heimleiterin Petra Freyer-Jüsten möchte die Evangelische Gemeinde das Gemeinschaftsprojekt jetzt neu in Angriff nehmen und vollenden.

Der Erlebnispfad soll mit Fitnessgeräten für Senioren ausgestattet werden. Diese sollen nach Wunsch von Petra Freyer-Jüsten einerseits dazu führen, dass die Senioren in ihrer Mobilität gefördert werden und gleichzeitig in Kontakt mit jüngeren Generationen kommen.

„Momentan ist der Weg nur ein Feldweg, der lebendiger gestaltet werden kann. Ich denke, die Senioren würden das Projekt gut annehmen“, meint Freyer-Jüsten.

„Es ist immer schön, wenn man eine Verbindung zwischen Alt und Jung schaffen kann.“

Bürgermeister Michael Aufenanger

„Es ist immer schön, wenn man eine Verbindung zwischen Alt und Jung schaffen kann“, erklärt Ahnatals Bürgermeister Michael Aufenanger die Intention. Die Haushaltsmittel seien bereits genehmigt.

Nun müsse man sich zusammen mit der Heimleitung an die konkreten Planungen begeben. Dies soll nach Wunsch der Gemeinde bereits in naher Zukunft geschehen.

Die Ahnataler Parteien haben das Projekt zum Teil bereits aufgegriffen. Um genügend Geräte anschaffen zu können, wirbt der Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion, Rüdiger Reedwisch, derzeit um Sponsoren.

„Wir haben zwar noch etwas Geld, aber das wird nicht reichen. Jeder Sponsor, der sich bereit erklärt, Geräte zu stiften, ist eine wichtige Hilfe“, appelliert Reedwisch. (ptk)

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