In Not geratene Pfadfinder wohlbehalten zurück aus der Slowakei

Kassel/Baunatal. Wohlbehalten aus der Slowakei zurück sind 15 Pfadfinder des Kasseler Stammes Artus. Elf Teilnehmer waren vor knapp zwei Wochen auf dem Berg Poludnica im Nationalpark Niedere Tatra in Not geraten.

Sie waren von Mitgliedern der dortigen Bergrettung schließlich in einer nächtlichen Aktion ins Tal gebracht worden. Vier kamen ins Krankenhaus.

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Am Mittwochabend seien die Kinder und Jugendlichen im Alter von elf bis 20 Jahre nun am Bahnhof in Kassel angekommen, berichtet Johannes Ewert, Vorsitzender des Elternvereins des Pfadfinderstammes. „Alle sind zufrieden zurück.“ Die Pfadfinder kommen größtenteils aus Kassel, Baunatal, Niedenstein, Habichtswald und Bad Emstal.

Elf Jugendliche im Alter von elf bis 18 Jahre wollten eigentlich auf dem 1548 Meter hohen Berg im Freien übernachten. Doch plötzlich klagten einige über Magenbeschwerden, so dass diese einen Abstieg nicht mehr alleine schaffen konnten. Die Gruppe alarmierte daraufhin die Bergrettung, die die angeschlagenen Teilnehmer teilweise auf Tragen ins Tal brachte.

Laut Ewert waren nicht, wie zunächst vermutet, verdorbene Lebensmittel für die Beschwerden der Jugendlichen verantwortlich. Es habe sich um einen ganz normalen Magen-Darm-Virus gehandelt. „Mehrere Helfer sind danach auch daran erkrankt“, sagt der Vorsitzende des Elternvereins. (sok)

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