Kreisel in den Ortsteilen tragen die Namen von Burgstädt und Krummnußbaum

Geschenk an die Partner

Ziert den Ortseingang Weimar: Das Schild zum „Krummnußbaumer Platz“, enthüllt von Hermann Pittemle (Geschäftsführender Gemeinderat von Krummnußbaum / von links), Ottmar Punz (Gemeinderat Krummnußbaum), Ahnatals Parlamentschef Gerhard Rübenkönig, Bürgermeister Michael Aufenanger, Krummnußbaums Bürgermeister Bernhardt Kerndler, Astrid Jankowitz und Andrea Echinger. Fotos: Kisling

Ahnatal. Viel erlebt haben die Delegationen von Ahnatals Partnergemeinden Burgstädt und Krummnußbaum bei ihrem Besuch in Ahnatal. Sie waren beim 32. Nationalen Abendvolkslauf, der Feier zur Eröffnung des neuen Feuerwehrgerätehauses und machten eine Ortsbesichtigung durch das historische Ahnatal mit anschließendem gemeinsamem Essen.

Doch eine Überraschung hatte Bürgermeister Michael Aufenanger bis zuletzt geheim gehalten: Als Geschenk und Würdigung der guten Partnerschaft mit der sächsischen Gemeinde Burgstädt und der niederösterreichischen Gemeinde Krummnußbaum ernannte Aufenanger zusammen mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Gerhard Rübenkönig, die Kreisverkehrsplätze in Weimar und Heckershausen zum „Krummnußbaumer Platz“ und zum „Burgstädter Platz“.

Das neue zentrale Feuerwehrgerätehaus, dass sich nur wenige Meter neben dem Kreisverkehrsplatz Heckershausen befindet, wird fortan die Adresse „Burgstädter Platz 1“ tragen. „Das ist eine wahre Überraschung und eine große Ehre für uns“, freute sich der Bürgermeister von Burgstädt, Lars Naumann.

Die knapp 12 000 Einwohner zählende Kleinstadt Burgstädt im Direktionsbezirk Chemnitz hat bereits seit rund 20 Jahren einen „Ahnataler Platz“. Deshalb sei diese Initiative der Gemeinde Ahnatal eine tolle Idee, meinte Naumann.

Auch der Krummnußbaumer Bürgermeister Bernhard Kerndler dankte der Gemeinde Ahnatal für die Ernennung des Kreisverkehrsplatzes Weimar zum „Krummnußbaumer Platz“. Beide Plätze sind mit Schildern gekennzeichnet.

Bei der historischen Ortsbesichtigung besuchten 50 Interessierte der Delegationen die Alte Schmiede Thielemann und lernten die alte Heckershäuser Schmiedekunst kennen. „Der Besuch hat mir sehr gut gefallen, ich habe sogar ein eigenhändig geschmiedetes Hufeisen geschenkt bekommen“, freute sich Yasmin, die jüngste Besucherin aus Burgstädt.

Der Krummnußbaumer Roland Teufel lobte die anschließende Exkursion durch den Heckershäuser Ortskern, ehe es nach Weimar ging, wo ebenfalls die Möglichkeit zur Besichtigung des historischen Ortskerns bestand. (ptk)

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