Resonanz „durchweg positiv“

Geschichtsverein arbeitet Nazi-Zeit in Helsa auf

Helsa. Viel Unterstützung hat der örtliche Geschichtsverein für seine Aufarbeitung der Nazi-Zeit in Helsa bekommen. Das teilte Vereinsvorsitzender Gerd Vogelsang während der Jahreshauptversammlung mit. In E-Mails, Anrufen und persönlichen Gesprächen habe man durchweg positive Resonanz erhalten.

Mitglieder des Geschichtsvereins waren beim Studium alter Akten auf die Ehrenbürgerschaft Adolf Hitlers in Helsa gestoßen und hatten sie öffentlich gemacht. Das Gemeindeparlament will die Ehrung in der April-Sitzung aufheben.

Die Mitglieder der Jahreshauptversammlung gaben ein klares Signal, die Aufarbeitung der NS-Zeit in Helsa und den Ortsteilen fortzusetzen. Der Geschichtsverein plant die Herausgabe einer Broschüre über die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs in Helsa.

Mitgliederzahl gewachsen

Für den Herbst ist eine Bilderausstellung zum Thema „Hochzeiten im Dorf“ geplant. Die Zahl der Mitglieder hat sich auf 116 erhöht.

Beschlossen wurde, die Öffnungszeiten des Gemeindearchivs zu erweitern. Das Archiv im Dachgeschoss des Rathauses ist jeden Mittwoch von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Künftig wird es zusätzlich jeden ersten Mittwoch im Monat von 17 bis 18 Uhr offen sein. (hog)

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