Die Handwebstube Eschenstruth feierte 20-jähriges Bestehen mit Tag der offenen Tür

Ein Geschirrtuch für das Weihnachtsfest

Am historischen Webstuhl: Friederike Stahmann (von links) zeigt dem Ehepaar Brigitte und Johann Franzel ihr Können. Fotos:  Wienecke

Helsa. Friederike Stahmann hat sich einiges vorgenommen. Fünf selbst gewebte Schals und drei Geschirrhandtücher will sie zum Weihnachtsfest verschenken. Zwei Schals und ein Handtuch davon sind bereits fertig. Daher arbeitet die Spangenbergerin auch am Tag der offenen Tür der Handwebstube Eschenstruth zwischendurch an dem historischen Webstuhl aus dem Jahr 1800 an ihrem farbigen Leinenhandtuch.

Brigitte und Johann Franzel schauen ihr interessiert beim Weben zu, schließlich ist Johann Franzel vom Fach. Er hat den Beruf 1954 in Hirschhagen (Hess. Lichtenau) erlernt und bis 1969 ausgeübt.

Über einem Fachbuch von Paul Schell, das in der Webstube im ersten Stock des im Dorfgemeinschaftshauses ausliegt, kommt der 71-Jährige mit dem Leiter der Handwebstube, Ernst Himmelmann, sofort ins Gespräch.

Emma Schmidt-Ponfick reist sogar jeden Dienstag aus Staufenberg-Spiekershausen zum Weben an. Auch sie arbeitet derzeit an einem Schal.

Der Tag des Webens, wie der Tag der offenen Tür auf Vorschlag von Jürgen Fasold aus Helsa nun heißt, begann mit einem Gottesdienst mit Pfarrerin Andrea Holler, in dem es auch um Webfehler ging. „Nach der Erbsensuppe haben wir im Dorfgemeinschaftshaus mit Kaffee und Kuchen übernommen“, berichtet Ernst Himmelmann und lacht. HINTERGRUND

Von Bettina Wienecke

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