Musikschule präsentierte Zeitreise durch drei Jahrhunderte

Gitarren zum Genießen

Gitarren-Konzert: In der Welleröder Kirche spielten Fabian Speer (von links), Rainer Salwiczek-Pfeifer, Peter Hoffmann und Harry Stingl von der Musikschule Söhre-Kaufunger Wald. Foto: Wohlgehagen

Söhrewald. Es war ein Genuss für Liebhaber der leisen Töne: Gitarrenlehrer und Schüler der Musikschule Söhre/Kaufunger Wald nahmen etwa 50 Besucher in der Welleröder Kirche mit auf eine musikalische Zeitreise durch drei Jahrhunderte.

Auf dem Programm von „Gitarromanie“, einem Konzert zum Jahr der Gitarre, standen Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Agustin Barrios oder Carlos Santana. Begeistert waren die Zuhörer vom Swing „Bei mir bist du scheen“ der Jazzlegende Django Reinhardt, bei dem die Brüder Peter und Philip Hoffmann so richtig draufhauten.

„Für dieses schöne Konzert lege ich gern Geld in die Schale“, sagte eine 43-jährige Besucherin am Ausgang der Kirche. „es hätten nur mehr Leute da sein müssen“.

Der Altarraum der 1902 im preußisch-zweckmäßigen Baustil erbauten evangelischen Kirche glich einem Gitarrenstudio. Neben dem Altartisch standen Instrumente aller Stilrichtungen, Größen und Farben bereit. Das Konzert begann unaufdringlich-einfühlsam mit Kompositionen von Eric Clapton, Bach und rhythmischen Klängen aus Lateinamerika – alles ohne akustische Verstärkung.

Mucksmäuschenstill wurde es beim Lauro-Walzer: eine Musik zum Verlieben, virtuos interpretiert von Fabian Speer. Im lockeren zweiten Teil packte Harry Stingl seine E-Gitarre aus. Musikschüler schlossen sich dem Spiel ihrer Vor- und Ausbilder an. Wie Lara Springer (19), die mit ihrer weichen Stimme bei einem John-Lennon-Song überzeugte. Oder Gitarrenschüler Benedict Behnke (17) mit „Saitenwege“ der Rockband Linkin Park.

Zum Abschluss des eindrucksvollen Konzerts gab es sehr viel Beifall für ein Santana-Medley und - als Zugabe - den bekannten „Roll and Tumble Blues“. (ppw)

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