1000 Jahre Kaufungen: 500 Besucher genossen das Neujahrskonzert und ein farbenprächtiges Feuerwerk

Glanzvoller Auftakt nach Maß

Begeistert: Tamara Leszner (von links), Christa Grill, Gabi Bünte, Helga Schaumberg, Karl-Heinz Grill und Willi Schaumberg feierten den Jubiläumsabend in der Zehntscheune.

Kaufungen. Manche versuchten, noch in letzter Minute einen Sitzplatz zu ergattern. Doch die Mehrzahl derer, die vorher keine Karte bekommen hatte, wartete vergeblich im Vorraum der Kaufunger Stiftskirche. Sie wurden später mit einem atemberaubenden, viertelstündigen Feuerwerk über der Fachwerkkulisse entschädigt: Das Neujahrskonzert bildete den glanzvollen Auftakt des Veranstaltungsreigens zum 1000-jährigen Bestehen Kaufungens.

Besonderes Geschenk

Bürgermeister Arnim Roß (SPD) begrüßte die 500 Konzertbesucher in der ehrwürdigen Kirche. Er bezeichnete die später aufgeführte Hymne auf Kaufungen als besonderes Geburtstagsgeschenk für die Gemeinde. Sie sei etwas Bleibendes, sie drücke die Freude, Begeisterung und Liebe der Kaufunger zu ihrer Gemeinde aus und werde die Jubiläumsveranstaltungen durch das ganze Jahr als „Erkennungsmelodie“ begleiten.

Von Vize-Landrätin Susanne Selbert (SPD) bekamen die Kaufunger ein großes Lob. Sie hätten bei der ehrenamtlichen Vorbereitung der Feiern zum 1000-jährigen Bestehen ein bürgerschaftliches Engagement gezeigt, das sich europaweit sehen lassen könne, sagte Selbert. Auch die Verwaltung habe Großes geleistet. „Das schaffen Städte nicht, die zehnmal so viele Einwohner haben“, fügte die Vize-Landrätin hinzu. Nach dem eineinhalbstündigen Konzert gingen die meisten Besucher hinüber zum Stiftshof, um bei Käsespießen, einem Glas Wein, Bier und Brezeln den Abend ausklingen zu lassen.

Prachtvolles Feuerwerk

Darunter waren auch Thea und Günther Viehmann, Gerhard Schütte, Egon Bader und Sigrid Sauer-Bader vom historischen Arbeitskreis, der bei der Vorbereitung des Jubiläumsauftakts maßgeblich mitgearbeitet hat. „Ein rundum gelungenes Konzert und ein gelungener Auftakt für das Jubiläum“, meinte Egon Bader. Er und seine Mitstreiter haben auch viele Besucher aus Nachbargemeinden und Kassel bemerkt. Äußerst gelungen war auch das prachtvolle Feuerwerk, das die historische Fachwerkkulisse an der Stiftskirche zu den Klängen der Kaufunger Hymne illuminierte. Die vielen Schaulustigen auf dem Stiftshof waren sichtlich beeindruckt von dem harmonischen Zusammenspiel des prächtigen Licht- und Farbenspiels am Himmel und der erhabenen Musik. Die Konzertkritik lesen Sie auf KULTURKREIS KASSEL

Von Peter Dilling

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