Baunatal: Unternehmen investiert 1,4 Mio. Euro

Glinicke baut sein Autohaus neu

Einfahrt zum Baunataler Autohaus: Links hinter dem Hinweisschild will Glinicke ein neues Empfangsgebäude bauen. Das alte (Hintergrund) wird vorerst bleiben, damit der Betrieb weiterlaufen kann. Später soll auch die Werkstatt verlegt und vergrößert werden. Foto: Jünemann

Baunatal. Möglichst noch in diesem Jahr soll, wenn das Wetter mitspielt, Baubeginn sein: „Ich forciere das“, sagt Peter Glinicke. Die Baunataler Niederlassung seines Autohauses mit den Marken VW, Audi, Skoda, Seat und VW-Nutzfahrzeuge soll modernisiert werden, indem die Gebäude nach und nach ersetzt werden.

Annähernd 1,4 Millionen Euro investiert das Unternehmen in den ersten Bauabschnitt mit einem neuen Empfangsgebäude und Parkboxen für 141 Gebrauchtwagen.

Auf einer Infotafel am Glinicke-Gelände im Winkel zwischen Ulmen- und Porschestraße in Altenbauna – gegenüber liegt das VW-Werk – wird noch eine Fertigstellung im Frühjahr 2013 avisiert. Das werde sich jedoch nicht halten lassen, sagt Glinicke. Der Baubeginn verzögere sich wegen Umplanungen und formalen Erfordernissen. Jetzt würden aber umgehend die Aufträge ausgeschrieben. Der 80-jährige Firmenchef geht nun davon aus, dass die Arbeiten nach Plänen von Architekt Dieter Wähdel (Kassel) bis zur Jahresmitte 2013 dauern werden.

Gebaut wird bei laufendem Betrieb. Nachdem die früheren Zeltdächer im Außenbereich schon eine Weile weg sind, soll links der Einfahrt zum Glinicke-Areal das neue Empfangsgebäude mit 835 Quadratmetern Nutzfläche entstehen. Dort wird es zunächst drei Servicepunkte mit Kundendienstberatern geben.

Ferner sind drei Dialog-Annahmeplätze geplant: Hebebühnen, an denen Kunden und Glinicke-Mitarbeiter den Reparaturbedarf direkt am Auto klären. Dazu wird es eine Lounge geben, in der einige Neuwagen oder auch hochwertige Gebrauchte präsentiert werden.

Den Verkauf neuer Fahrzeuge hat Glinicke vor einiger Zeit von Baunatal nach Kassel in das Stammhaus im Königstor verlegt. Daran wird sich vorerst nichts ändern.

Wie ein Halbkreis

Der Fokus auf dem Areal in Altenbauna liegt auf gebrauchten Autos, sie werden künftig wie ein Halbkreis entlang der Straßen zusammen mit Bäumen und Grün die Glinicke-Gebäude einrahmen. Ferner entsteht ein Bereich mit 20 Kundendienstplätzen.

Gebaut wird bei laufendem Betrieb. Und auch nach Fertigstellung des neuen Empfangsgebäudes soll das alte, hinter dem die Werkstätten liegen, nicht sofort abgerissen werden.

Auf Sicht sollen letztere aber neu und größer entstehen – genug Fläche gibt es, weil Glinicke das Gelände Richtung Herkules-Baumarkt, wo einst eine Waschstraße stand, schon vor längerer Zeit dazugekauft hat. 14 000 Quadratmeter umfasst der Glinicke-Bereich nun, das entspricht der Größe von zwei Fußballfeldern.

Die erste Bauphase sei Teil eines Gesamtkonzepts, sagt Peter Glinicke. Doch was danach wann wie komme, sei noch nicht spruchreif. Unter anderem deshalb: „Wir müssen schauen, wie sich die Konjunktur entwickelt.“ Foto: nh HINTERGRUND

Von Ingrid Jünemann

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