Neuer Markt soll auf Fläche des Bürgerhaussaales

KWG und GLLK wollen ins Zentrum

Klaus Höfgen

Kaufungen. Auch die Kaufunger Wählergemeinschaft (KWG) und die Grüne Linke Liste Kaufungen (GLLK) sind für einen neuen Lebensmittelmarkt auf der Fläche des heutigen Bürgerhaussaales. Dies ist auch die von der SPD und von Bürgermeister Arnim Roß favorisierte Lösung.

Ob dies ein Rewe-, Tegut- oder Edeka-Markt werde, sei egal, solange ein Vollsortimenter für die benötigte Magnetwirkung im Ortszentrum von Oberkaufungen sorge, erklärte Spitzenkandidat Klaus Höfgen für die KWG.

Um Parkplätze zu schaffen, müssten die alten Bauhof-Gebäude abgerissen werden. Der neue Bauhof sollte an der Pommernstraße zentriert werden, Absprachen mit den Nachbargemeinden seien sinnvoll, um kostensparende Zusammenarbeit auszuloten.

Auch die gemeinsame Nutzung der neuen Gesamtschule als IGS-Aula und Bürgerhaus wird von der KWG mitgetragen. Das Riffer-Gelände sollte für Wohnzwecke und eventuell als Standort für ein Sport- oder Seminar-Hotel vorgehalten werden. Das Jugendzentrum müsse aus dem heutigen Keller geholt werden. Die Riffer-Villa bezeichnete Höfgen als realistische Option.

Wichtig für KWG und GLLK gleichermaßen ist die Aufstellung eines Gesamtentwicklungsplanes für Kaufungen, in dem die Entwicklungsziele der nächsten Jahrzehnte klar definiert werden müssten.

GLLK-Fraktionschef Reinhold Liphardt bezeichnete die von Bürgermeister Arnim Roß vorgelegten Pläne für einen Markt im Zentrum von Oberkaufungen als „ausgezeichnete Grundlage“.

Dafür sollten aber nur die Nebengebäude des Saales und der Bühnenanbau abgerissen werden. Alle anderen Gebäude auf dem Areal hinter dem Rathaus sollten erhalten bleiben.

Unterstützung findet Roß bei den Linken auch bei einer gemeinsamen Nutzung der neuen IGS-Aula für Gesamtschule und als Bürgerhaussaal. Allein unter finanziellen Aspekten sei dies das Gebot der Stunde, erklärte Liphardt.

Als neuen Standort für das Rote Kreuz schlägt die GLLK eine Fläche neben der Stützpunktfeuerwehr vor. Dies sei sinnvoller als die Nutzung der neuapostolischen Kirche durch das DRK.

Ziel der jetzt nötigen intensiven Beratungen müsse es sein, noch im Herbst dieses Jahres eine Entscheidung zu treffen, erklärte Liphardt. (tom) Fotos: Stier

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